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Im Militär: Keine Grundversicherungsprämien zahlen

Rekruten und andere Dienstleistende müssen während der Militärzeit keine Grundversicherungsprämien zahlen.

Die Prämienbefreiung gilt für Personen, die während mehr als 60 aufeinanderfolgenden Tagen im Dienst sind. Das gilt für Militär- und Zivildienst und auch für den Zivilschutz.

Diese Personen unterstehen nun der Militärversicherung, allfällige Rechnungen sind also dort einzureichen.

Betroffene müssen den Marschbefehl mindestens acht Wochen vor Dienstantritt der Krankenkasse einschicken.

Wer den Marschbefehl zu spät einschickt, verursacht der Krankenkasse unnötige Umtriebe. Sie wird dann zu Unrecht bezahlte Prämien später (nach Dienstende) mit den neuen Prämienrechnungen verrechnen (oder allenfalls vorher schon zurückerstatten).

Wenn die Dienstpflichtigen eingerückt sind, müssen sie von der zuständigen Armeestelle (meist vom Schulkommando) eine Bestätigung verlangen, dass sie eingerückt sind. Diese müssen sie der Krankenkasse schicken – sonst schickt diese weiterhin Prämienrechnungen.

Für die Prämienbefreiung werden nur ganze Monatsprämien berücksichtigt. Beginnt der Dienst vor dem 15. eines Monats, gilt die Prämienbefreiung schon ab diesem Monat, sonst ab dem folgenden.

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