10 Tipps, wie Sie eine Überschuldung vermeiden

Überschuldungen sind an der Tagesordnung: Rund 1,3 Millionen Schweizer sind mittlerweile überschuldet und von Pfändungen und Betreibungen oder sogar von einer Privatinsolvenz bedroht. Mit den folgenden zehn Tipps schützen Sie sich davor:

10 Tipps, wie Sie eine Überschuldung vermeiden

1. Behalten Sie Ihr Budget im Blick

Es kann schnell gehen, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Wer monatliche Fixkosten durch Sonderausgaben ergänzt, dann noch einen Kredit aufnimmt, kann sich rasch in die Schuldenfalle begeben. Meist sind es die kleinen Ausgaben wie Vereinsmitgliedsbeiträge oder Abonnements, die vergessen werden und die Ausgaben unerwartet erhöhen.

2. Bei Kreditaufnahme realistisch denken

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen wollen, sollten Sie die künftig steigenden Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Planen Sie hierbei nie zu knapp, sondern lassen Sie immer noch einen Puffer für Ausgaben, die auf Sie zukommen können, übrig.

3. Kreditkartenlimit beachten

Überziehen Sie Ihre Kreditkarte nicht, denn die Verzugszinsen sind hier oft noch höher als bei einem überzogenen Girokonto. Lassen Sie das Saldo auf der Kreditkarte am Ende des Monats ausgleichen. Bei längeren Abständen verlieren Kreditkarteninhaber häufig den Überblick.

4. Zahlen Sie bar

Zahlen Sie, wann immer es geht, in bar. Der Grund: Sie behalten die Ausgaben besser im Blick und das auch bei grossen Beträgen. Die Abbuchungen von der Konto- oder Kreditkarte sind nicht direkt zu sehen und stellen eine oft unangenehme Überraschung am Ende des Monats dar.

5. Sparen Sie Geld

Sollten Sie in einem Monat Geld übrig haben, geben Sie es nicht einfach aus. Bilden Sie Rückstellungen für unvorhergesehen Anschaffungen oder plötzliche Mehrausgaben durch defekte Haushaltsgeräte. Sie können auch ein separates Konto einrichten und dort monatlich einen festen Betrag einzahlen.

6. Kredite nicht für kurzlebige Güter und Produkte verwenden

Sollten Sie einen Kredit aufnehmen, finanzieren Sie damit bitte nur langfristige Anschaffungen. Die damit erworbenen Güter oder Produkte sollten eine längere Lebensdauer haben als Sie zur Rückzahlung des Kredits brauchen. Keine Urlaubsreisen mit einem Kredit finanzieren!

7. Keine zu langen Laufzeiten wählen

Umso länger ein Kredit läuft, desto höher wird der Zinssatz. Das heisst, dass der Kredit teurer wird. Wenn Sie im Monat nur wenige Euro für die Rückzahlung zur Verfügung haben, lassen Sie besser die Finger von einem Kredit und sparen Sie selbst auf die gewünschte Anschaffung.

8. Laufzeiten nicht zu kurz wählen.

Auch das Gegenteil kann eintreten und die Laufzeit des Kredits wird zu kurz gewählt. Dann ist die monatliche Belastung sehr hoch, es besteht eher die Gefahr eines Zahlungsverzugs. Hohe Verzugszinsen und eine Eintragung im ZEK drohen.

9. Ausgaben überdenken

Manche Anschaffungen müssen nicht sein, auch wenn sie verlockend sind. Es ist besser, lieber auf einige Anschaffungen zu verzichten und dafür nicht von der Überschuldung bedroht zu sein. Eventuell lässt sich das erträumte Produkt etwas später mit selbst angespartem Geld kaufen?

10. Schuldnerberatung aufsuchen

Haben Sie keine Scheu davor, zur Schuldnerberatung zu gehen. In der Schweiz ist diese an 37 Orten zu finden und hilft Ihnen, Ihr Budget wieder ausgleichen zu können. Aus eigener Kraft ist dies häufig nicht zu schaffen.

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen wollen, sollten Sie die gebotenen Konditionen gut prüfen. Hier können Sie den Privatkredit im Kreditvergleich checken und das für Sie beste Angebot finden!

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