KRANKENKASSENVERGLEICH

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Krankenkassen-Prämienvergleich 2021

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    Magazin - Krankenversicherung

    Erst Krankenkassenvergleich, dann gut versichert: Durch einen Vergleich sparen Sie am meisten

    Der Krankenkassenvergleich schützt Sie doppelt: zum einen vor zu hohen Beiträgen, zum anderen vor fehlenden Leistungen. Schauen Sie genau hin, ehe Sie sich für eine Krankenversicherung entscheiden, und vergleichen Sie nicht nur die angeblich tollen Angebote, sondern auch das Kleingedruckte. Was zahlt die Kasse wirklich? Welche Einschränkungen gibt es? Ist der Familienrabatt enthalten? Auch wenn Sie sich nicht auf ewig binden müssen, sollten Sie doch vor der Unterzeichnung des Versicherungsvertrags genau hinsehen. Mit den folgenden Tipps vergleichen Sie die Krankenkassen sinnvoll und wissen, worauf Sie achten müssen.

    10 Tipps: So vergleicht man die Krankenkassen in der Schweiz richtig

    Da die grundlegenden Leistungen in der Schweiz in der Grundversicherung abgedeckt sind, müssen andere Punkte als diese in den Vergleich mit aufgenommen werden. Die folgenden 10 Aspekte sollten Sie beim Vergleichen der Krankenkassenangebote berücksichtigen:

      1. Alter und Lebenssituation bedenken

        Die Krankenversicherungen in der Schweiz bieten je nach Alter der Versicherten unterschiedliche Leistungsmodelle an. Alles Wichtige ist in der Grundversicherung abgedeckt, eventuelle weitere Leistungen werden über Zusatzleistungen versichert. Diese unterscheiden sich in Prämie und Umfang der Leistung. Teilweise gibt es Einschränkungen für die Ausübung gefährlicher Sportarten o. ä.

      2. Passende Vergleichskriterien finden

        Eine Schwangere braucht andere Leistungen als ein Rentner im Alter von 75 Jahren. Dementsprechend sollten Sie auch beim Vergleich der Krankenkassenangebote bedenken, was Sie wirklich brauchen! Sondieren Sie die Angebote nach individuellen Leistungen, die für Sie relevant sind, und schliessen Sie mögliche finanzielle Unterstützungen für Sehhilfen, Mutterschaft oder die Beteiligung an den Kosten für Fitnessprogramme und Programme zur Gesundheitsvorsorge in den Vergleich ein.

      3. Das Einkommen berücksichtigen

        Privat oder gesetzlich Versicherte müssen in der Schweiz mit unterschiedlichen Prämienhöhen rechnen. Bedenken Sie Ihr eigenes Einkommen und das, was Sie zu leisten bereit oder in der Lage sind, wenn es um Ihre Gesundheitsvorsorge geht. Decken Sie Versorgungslücken über Zusatzversicherungen, bedenken Sie aber auch die damit steigende monatliche finanzielle Belastung.

      4. Franchise berücksichtigen

        Sind Sie jung und fit und rechnen nicht damit, bald hohe Krankheitskosten zu haben, lohnt sich die Vereinbarung einer hohen Franchise. Damit senken Sie die jährlich zu zahlenden Beiträge. Sind Sie aber vielleicht chronisch krank oder schon älter, sollte die Franchise eher niedrig ausfallen. Die höheren Beiträge lassen sich leichter verkraften als eine teure finanzielle Eigenbeteiligung an den Krankheits- und Behandlungskosten.

      5. Hausarztmodell beachten

        Die Prämien können in der Krankenversicherung um bis zu 20 Prozent niedriger liegen, wenn Sie das Hausarztmodell wählen. Dann gehen Sie bei Beschwerden immer erst zu Ihrem Hausarzt und dieser schreibt Ihnen nötigenfalls eine Überweisung zum Facharzt aus. Damit soll das unnötige Aufsuchen eines Facharztes vermieden werden. Um den passenden Hausarzt zu finden, bekommen Sie von der Krankenversicherung eine Liste mit niedergelassenen Allgemeinmedizinern.

      6. Krankenkassen mit HMO-Modell in die engere Wahl einbeziehen

        Beim HMO-Modell zahlen die Krankenversicherungen einem Gesundheitszentrum eine monatliche Pauschale. Ansässig sind dort Allgemeinmediziner, Spezialisten sowie einige weitere ärztliche und therapeutische Fachkräfte. Durch die Zahlung einer Pauschale werden unnötige Behandlungen vermieden, die nur Kosten verursachen würden. Für Sie sind bei der Wahl dieses Modells die Prämien niedriger.

      7. Kinderprämien vergleichen

        Wenn Sie Kinder haben, müssen diese natürlich krankenversichert werden. Da es in der Schweiz keine Gruppenrabatte gibt, vergleichen Sie hierfür also die Kinderprämien. Werden mehrere Kinder bei einem Versicherer gemeldet, steigen die Rabatte an. Dies jedoch unterschiedlich stark, sodass sich ein genauer Blick auf die Angebote durchaus lohnt.

      8. Auf Tiers garant und Tiers payant achten

        Bei Tiers garant zahlen Sie als Versicherter die Arztrechnung selbst und reichen diese dann beim Krankenversicherer ein. Bei Tiers payant hingegen rechnet der Arzt direkt mit der Krankenversicherung ab. Sie bekommen später die Rechnung für eventuell nicht übernommene Leistungen. Die Prämien sind bei Tiers garant meist niedriger, dafür müssen Sie finanziell aber auch in der Lage sein, die Arztrechnungen erst einmal aus eigener Tasche zu finanzieren.

      9. Prämienzahlung vergleichen

        Wenn Sie die Krankenkassen vergleichen, achten Sie auf die Modalitäten zur Prämienzahlung. Viele Versicherungen gewähren Rabatte, wenn Sie die Beiträge jährlich statt monatlich leisten. Auch die quartalsweise Zahlung ist möglich. Vergleichen Sie die Krankenkassen Ihrer Wahl daher auch bezüglich dieser Regelungen, sodass Ihre Ersparnis so hoch wie möglich ausfällt.

      10. Vergleichsportale nutzen

        Setzen Sie unbedingt auf die Hilfe von Vergleichsportalen, wenn Sie einen Vergleich der Krankenkassen vornehmen wollen. Hier geben Sie alle relevanten Kriterien ein und bekommen die für Sie wirklich interessanten Angebote angezeigt. Bei einem Vergleich im Alleingang laufen Sie Gefahr, dass Sie wichtige Details übersehen, die jedoch speziell für Ihre individuelle Situation massgeblich gewesen wären. Nach der Unterzeichnung des Vertrags kommen Sie meist erst zum frühestmöglichen Kündigungstermin wieder aus diesem heraus!

    Wie entscheide ich mich für eine Krankenkasse?

    Auf den ersten Blick sind sie alle gleich, doch bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass die Krankenkassen in der Schweiz sehr unterschiedlich sind. Sie bieten alle die Grundversicherung, in der alle wichtigen Leistungen inbegriffen sind. Darüber hinaus können Sie als Versicherter eine Zusatzversicherung abschliessen, wobei Sie auch für beide Versicherungsarten unterschiedliche Anbieter wählen können. Doch wonach entscheiden Sie, welche Krankenkasse die beste ist?

    Nicht nur auf den Preis achten

    Gängiges Auswahlkriterium für eine neue Krankenkasse ist der Preis. Verbraucher vergleichen meist die jährliche Prämie und meinen, das beste Angebot gefunden zu haben, wenn sie den günstigsten Anbieter entdeckt haben. Doch weit gefehlt! Auch andere Dinge sollten bei einem Vergleich der Krankenkassen berücksichtigt werden:

      • Rabatte für Kinder/Familie
      • Leistungsumfang bei Sehhilfen
      • Hausarztmodell
      • Leistungen für besondere Lebenssituationen
      • Absicherung bei Hobbys oder gefährlichen Sportarten
      • Franchisehöhe
      • Zahlungsturnus

    Tipp: Schauen Sie genau hin, welche Rabatte die einzelnen Krankenversicherer bieten, und finden Sie die Preisnachlässe, die wirklich für Sie passend sind. Was hilft es Ihnen, wenn eine Kasse einen umfassenden Rabatt für Kinder anbietet, wenn Sie doch selbst kinderlos sind? Ausserdem ist wichtig, welche Zahlungsform angeboten wird. Entscheiden Sie sich für die Krankenkasse, die Sie sich leisten können! Es nutzt nichts, wenn die Prämien niedrig sind, Sie aber jede Arztrechnung im Voraus begleichen müssen. Wenn Ihr monatliches Budget höhere Prämien zulässt, dafür aber keine hohen Einmalzahlungen möglich sind, sollten Sie lieber auf Tiers payant setzen.

    So entscheiden Sie sich für die richtige Krankenkasse

    Selbst bei einem umfassenden Vergleich kann sich zeigen, dass die gewählte Krankenkasse nicht die richtige war. Tipp: Setzen Sie auf die Hilfe von Vergleichsportalen! Hier bei neotralo finden Sie ebenso Hilfe wie bei anderen derartigen Anbietern, die einen umfassenden Krankenversicherungsvergleich anbieten. Geben Sie dort die für Sie relevanten Kriterien an und lassen Sie sich die Ergebnisse anzeigen, aus denen Sie die besten wählen. Schauen Sie auch dann noch einmal genau hin und prüfen Sie die Versicherungsbedingungen.

    Sie benötigen in der Regel nicht zwingend eine Krankenversicherung, die auch einen Unfallversicherungsschutz anbietet. Sind Sie als Angestellter mehr als acht Stunden pro Tag berufstätig, sind Sie ohnehin über den Arbeitgeber gesetzlich unfallversichert. Anders sieht es zum Beispiel während eines Sabbaticals aus. Bei einem Urlaub, der länger als 30 Tage dauert, benötigen Sie eine eigene Unfallversicherung. Diese können Sie bei einem entsprechenden Anbieter oder bei Ihrer Krankenversicherung abschliessen. Auch hier lohnt sich der genaue Vergleich, denn die Prämien für eine Unfallversicherung sind sehr unterschiedlich gestaltet.

    Letzten Endes lohnt sich auch ein Blick ins Internet. Dort finden Sie verschiedene Bewertungen zu einzelnen Krankenkassen. Profitieren Sie von den Meinungen anderer Versicherter und checken Sie Ihre favorisierte Krankenversicherung in Bezug auf die Erfahrungen anderer Menschen. Haben Sie auch dann noch einen guten Eindruck und sind davon überzeugt, dass diese Krankenversicherung eine gute Wahl ist, nutzen Sie die Ergebnisse der eigenen Recherche und des Versicherungsvergleichs für einen Wechsel.

    Tipp: Schauen Sie auch auf die Serviceangebote des Krankenversicherers. Wann und auf welchen Wegen ist jemand zu erreichen? Ist es möglich, zu jeder Tages- und Nachtzeit per Chat oder Telefon eine Beratung zu bekommen? Sind die üblichen Geschäftszeiten vielleicht stark eingeschränkt? Auch wenn Sie im Normalfall keine separate Beratung benötigen, ist es doch gut zu wissen, wann jemand beratend zur Verfügung steht. Stellt sich dabei heraus, dass die gewählte Krankenkasse so gut wie nie zu erreichen ist, wird sie keine gute Wahl sein.

    Beste Krankenkasse 2019/2018/2017

    Die folgenden Tabellen sind nach Kundenbefragungen jeweils zu Mitte des jeweiligen Jahres entstanden. Dabei wurden mehr als 2.500 Menschen zu ihrer Zufriedenheit mit ihrer aktuellen Krankenkasse befragt. Es entstand eine Liste von Krankenversicherern, mit denen die Menschen bezüglich der Übersichtlichkeit der Abrechnungen, der Transparenz der Leistungen, dem Kundenservice und der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter am zufriedensten waren.

    Beste Krankenkasse 2019

    KrankenversicherungKundennote
    Agrisano5,4
    EGK Gesundheitskasse5,4
    Swica5,4
    KPT5,3
    Progrès5,3
    Atupri5,2
    Concordia5,2
    CSS Arcosana5,2
    Helsana5,2
    ÖKK5,2

    Beste Krankenkasse 2018

    KrankenversicherungKundennote
    Swica5,3
    Sanitas5,3
    Sana 245,3
    Agrisano5,3
    KPT5,3
    Concordia5,3
    ÖKK5,2
    Progrès5,2
    Atupri5,1
    Helsana5,1

    Beste Krankenkasse 2017

    KrankenversicherungKundennote
    Swica5,4
    ÖKK5,3
    KPT5,1
    Agrisano5,1
    Concordia5,1
    Atupri5,0
    Sanitas4,8
    EGK4,8

    Die günstigsten Krankenkassen nach Kanton

    Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Wohnort, nach dem Alter und nach der Anzahl der zu versichernden Personen. Um die günstigste Krankenkasse im eigenen Kanton zu finden, muss daher ein individueller Krankenversicherungsvergleich vorgenommen werden. Tipp: Die Standard-Versicherung kann durch die Wahl des Hausarzt-Modells, durch Telmed (Beratung am Telefon) oder durch HMO deutlich niedriger werden. Ebenfalls wichtig zu wissen: Eine Krankenkasse kann in einem Kanton die günstigste sein, in einem anderen Kanton ist sie deutlich teurer.

    Die mittleren Prämien für junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren betragen nach den einzelnen Kantonen:

    KantonPrämieAlter
    Schaffhausen246,40zwischen 19 und 25 Jahren
    Glarus244,10zwischen 19 und 25 Jahren
    Aargau243,70zwischen 19 und 25 Jahren
    Graubünden239,90zwischen 19 und 25 Jahren
    Thurgau223,70zwischen 19 und 25 Jahren
    Schwyz220,30zwischen 19 und 25 Jahren
    Luzern220,10zwischen 19 und 25 Jahren
    Appenzell Ausserrhoden219,90zwischen 19 und 25 Jahren
    Zug214,30zwischen 19 und 25 Jahren
    Obwalden210,20zwischen 19 und 25 Jahren
    Nidwalden201,80zwischen 19 und 25 Jahren
    Uri196,50zwischen 19 und 25 Jahren
    Appenzell Innerrhoden171,80zwischen 19 und 25 Jahren

    Die Prämien für Erwachsene ab 26 Jahren sind etwas höher. Wichtig: Die Krankenkassen müssen sich der Regioneneinteilung, die durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgegeben wird, fügen. Das heisst, dass es eine feste Prämienregion gibt. In den Kantonen Bern, Graubünden, Luzern, St. Gallen und Zürich gibt es drei Prämienregionen, was bedeutet, dass die obige Aufstellung zum Beispiel für Graubünden eine durchschnittliche Prämienhöhe für die Grundversicherung für junge Erwachsene aller drei Prämienregionen darstellt. In den Kantonen Waadt, Wallis, Schaffhausen, Basel-Landschaft, Tessin und Freiburg gibt es zwei Prämienregionen.

    Angesichts dessen, dass die Prämien je nach Versichertem und Kanton so stark variieren, ist es an dieser Stelle nicht möglich, für jeden Kanton die günstigste Kasse darzustellen. Die Prämien gehen auch innerhalb eines Kantons stark auseinander: Ein Versicherter, Jahrgang 1980, wohnhaft in Zürich, wählt eine Krankenkasse ohne zusätzlichen Unfallschutz und eine Franchise von 300 CHF sowie die freie Arztwahl. Er zahlt zum Beispiel bei der Assura 444,10 CHF im Monat, bei der Supra 564,40 CHF. Setzt diese Person auf das Hausarztmodell, zahlt sie bei der Assura nur noch 384,20 CHF, bei der Supra lediglich 496,70 CHF. Um die günstigste Krankenversicherung in der Schweiz zu finden, muss daher auch die persönliche Situation mit berücksichtigt werden, bei der wiederum die Finanzen eine Rolle spielen. Wer eine höhere Franchise bewerkstelligen kann, profitiert von günstigeren Versicherungsprämien.

    Die teuersten Krankenkassen nach Kanton

    Da sich die Krankenkassen je nach Kanton derart stark unterscheiden, ist es kaum möglich, einen Versicherungsvergleich ohne individuelle Daten des künftig Versicherten durchzuführen. Hier muss jeder selbst einschätzen, welche finanziellen Möglichkeiten vorliegen und welche Leistungen inbegriffen sein sollen. Fakt ist, dass die Versicherung mit niedriger Franchise sowie mit freier Arztwahl am teuersten ist. Ausserdem kommt Sie die Krankenversicherung in diesen Kantonen besonders teuer zu stehen:

    KantonPrämieAlter
    Solothurn255,10zwischen 19 und 25 Jahren
    Freiburg255,70zwischen 19 und 25 Jahren
    Bern258,10zwischen 19 und 25 Jahren
    Zürich261,80zwischen 19 und 25 Jahren
    Wallis267,90zwischen 19 und 25 Jahren
    Jura268,00zwischen 19 und 25 Jahren
    Tessin287,90zwischen 19 und 25 Jahren
    Basel-Landschaft292,60zwischen 19 und 25 Jahren
    Neuenburg400,50zwischen 19 und 25 Jahren
    Waadt307,50zwischen 19 und 25 Jahren
    Basel-Stadt350,50zwischen 19 und 25 Jahren
    Genf372,60zwischen 19 und 25 Jahren

    Auch für diese Auflistung wurde ein junger Erwachsener zwischen 19 und 25 Jahren als Versicherungsnehmer angenommen.

    Die genannten durchschnittlichen Prämien beziehen sich auf aktuellen Beiträge für das Jahr 2020. Sie sind für einige Krankenkassen gestiegen, für andere wiederum gesunken. Durchschnittlich wurden die Beiträge für 2020 um 0,2 Prozent erhöht.

    Bewertungen der Krankenkassen von Vergleichs-Portalen

    Vergleichsportale befassen sich regelmässig mit der Bewertung verschiedener Krankenkassen. Jährliche Prämien werden in die Bewertung ebenso einbezogen wie die Kundenzufriedenheit, wobei Letztere in der Regel mit den Prämien verknüpft ist. Eine Krankenkasse, die sich als sehr teuer präsentiert, wird nicht mit einer hohen Kundenzufriedenheit rechnen dürfen. Wir bei neotralo haben die Bewertungen anderer Vergleichsportale ausgewertet und dabei festgestellt, dass sich auch in diesem Jahr wie auch in den Jahren zuvor „die üblichen Verdächtigen“ unter den Krankenkassen tummeln.

    Vergleich bei Comparis

    Das Vergleichsportal Comparis hat erst im August 2019 die besten Krankenkassen gesucht und diese in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Intervista gefunden. Dafür wurden mehr als 3500 Menschen nach ihrer Krankenversicherung gefragt und sie sollten darstellen, wie zufrieden sie mit dem persönlichen Engagement der Kundenberater, mit deren fachlichen Ratschlägen sowie mit der Transparenz der verwalterisch nötigen Vorgänge waren. Ingesamt wurden hierbei 22 Krankenkassen einbezogen, von denen drei auf den ersten Platz kamen (Agrisano, EGK, Swica). Für diesen wurde die Note 5,4 vergeben, was eine Verbesserung um 0,1 gegenüber dem Vorjahr darstellt. Weitere Krankenkassen schnitten mit den Noten 5,3 bis 5,0 ab. Nur vier Versicherungen konnten gar nicht überzeugen und bekamen nur ein „befriedigend“. Am wenigsten zufrieden waren die Befragten mit der Assura, Supra, Philos und der Mutuel Assurance. Die einst als schlechter eingestuften Versicherungen Avenir und Sanagate hingegen konnten sich verbessern.

    Vergleich bei Moneyland

    Auch Moneyland hat im August 2019 eine Umfrage zum Thema Kundenzufriedenheit bei Krankenkassen gestartet. Die Ergebnisse der Studien gehen nicht ganz mit den Ergebnissen der Comparis-Umfrage mit, denn hier zeigte sich, dass die Kunden weniger zufrieden sind. Die steigenden Prämien der Krankenkassen führten dazu, dass die Versicherten nicht mehr mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis einverstanden sind.
    Bewertet wurden durch Kunden unter anderem die Themen Kulanz bei Zahlungen, Kundenservice, richtige Abrechnungen, Erreichbarkeit eines Beraters und Tempo der Auszahlungen. Hier sind die besten Krankenkassen die Agrisano, gefolgt von der KPT, der Swica und der ÖKK.

    Vergleich bei K-Tipp

    K-Tipp, das bekannte Konsumentenmagazin der Schweiz, hat Krankenkassen getestet und hie vor allem die Kundenzufriedenheit näher unter die Lupe genommen. Bewertet wurden aber nur die neun grössten Anbieter, kleinerer Krankenkassen fanden keine Berücksichtigung. Insofern ist das Bild, das sich hier in puncto Zufriedenheit abzeichnet, nur auf wenige Kassen zu projizieren. Auch bei K-Tipp konnte sich die Swica wieder durchsetzen, rund drei Viertel der Befragten sind mit ihr zufrieden. Nur wenige hingegen sind mit der Assura zufrieden und so zeichnet sich auch hier ein vergleichbares Bild, das den übrigen Bewertungsportalen gleicht. Als negativ wird bei der Assura vor allem der Fakt empfunden, dass Rechnungen kaum oder zu spät bezahlt werden, dass es ständige Nachfragen gibt und dass administrative Probleme einer einfachen Abwicklung der Vorgänge im Weg stünden. Besonders zufrieden sind Kunden neben der Swica auch mit der Sanitas, der Concordia, der KPT und der CSS.

    Vergleich bei bonus.ch

    Das Vergleichsportal bonus.ch hat die Kundenzufriedenheit der Versicherten ebenfalls erhoben und bewertet, wobei es um die Kriterien Bearbeitung der Leistung, Abwicklung von Verträgen und Kundenservice ging. Agrisano stellt sich als empfehlenswerte Krankenversicherung in puncto Kundenzufriedenheit dar, auch Sanitas, Swica und Visana werden als sehr gut empfunden. Auf den zweiten Platz rutschen die Versicherungen Arcosana, Atupri, KPT und Helsana. Ebenfalls wieder am Ende des Tests findet sich die Assura, dazu gesellen sich Mutuel Assurance und Intra als Negativbeispiele.

    Fazit: Alle Bewertungsportale bieten ähnliche Ergebnisse

    Ob nun die genannten Bewertungsportale, zu denen noch swupp.ch gerechnet werden muss, oder wir von neotralo: Alle kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. In Bezug auf die Abwicklung von Verträgen, die Erbringung von Leistungen sowie den allgemeinen Kundenservice ist die Swica überall mit der Nase vorn. Dazu kommen Sanitas, KPT und Agrisano als bekannte Krankenkassen, die sich durch günstige Prämien und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Die Noten unterscheiden sich jeweils nur sehr gering, sodass ein Ranking tatsächlich schwerfällt. Gleichzeitig müssen wir festhalten, dass nicht alle grossen Versicherungen zwingend gut sein müssen. Des Weiteren zeigt sich, dass die Assura Versicherung überall als eher schlecht eingestuft wird, sie gilt somit nicht als empfehlenswert. Dies ist im Übrigens bereits seit mehreren Jahren so und keine neuerliche Verschlechterung des Image oder des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

    Die fünf besten Adressen für einen Krankenversicherungsvergleich

    Im Folgenden stellen wir uns selbst sowie noch vier weitere Adressen vor, über die sich ein Krankenkassenvergleich vornehmen lässt:

      1. neotralo.ch

        Nicht nur, dass auf neotralo.ch zahlreiche Informationen rund um das Thema Krankenversicherung gegeben werden, wird auf der Seite auch der Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern möglich. Dazu müssen die persönlichen Daten eingegeben werden, zu denen Alter und Wohnort, gewünschte Höhe der Franchise sowie eine eventuelle Familienversicherung zählen. Neotralo vergleicht direkt online und bietet das Ergebnis in übersichtlicher Form und frei von Werbung an. Dadurch ist es möglich, das individuell beste Ergebnis zu finden, wobei auch die Höhe der Franchise angepasst werden kann.

      2. priminfo.ch

        Die Seite priminfo.ch ist vom Bundesamt für Gesundheit ins Leben gerufen worden und bietet hier einen eigenen Prämienvergleichsrechner an. Ausserdem sind verschiedene Prämienzonen zu sehen, sodass Sie sich bei einem Krankenversicherungsvergleich direkt ein Bild davon machen können, in welcher Prämienzone Ihr Kanton liegt. Die Versicherten können hier aber keine Angebote von den Krankenkassen bekommen, wenn sie durch den Vergleich herausfinden, dass eine andere Krankenkasse günstiger ist. Der Bund darf keine Schnittstelle zu Angeboten der Unternehmen werden und kann sich nicht in den Wettbewerb einmischen. Es handelt sich bei diesem Vergleichsrechner daher um einen absolut neutralen und wertungsfreien Rechner, der lediglich Zahlen auflistet und dem Versicherten die Entscheidung über das weitere Vorgehen und über die Einholung eines individuellen Angebots überlässt.

      3. bonus.ch

        Bonus.ch präsentiert sich in der Welt der Bewertungsportale und Vergleichsrechner für Krankenkassen als solide und langjährig erprobt. Hier gibt es die Möglichkeit, Bewertungen der Krankenkassen einzusehen und selbst einen Krankenversicherungsvergleich durchzuführen. Wie bei neotralo.ch ist die Eingabe der grundlegenden Daten zur eigenen Person nötig, danach werden die günstigsten Angebote für den eigenen Wohnort direkt angezeigt. Der Wechsel zu einer anderen Krankenkasse ist ebenfalls leicht möglich und kann direkt per Klick vorgenommen werden. Ausserdem bietet die Seite zahlreiche Informationen rund um das Thema Krankenversicherung an.

      4. swupp.ch

        Die Seite swupp.ch orientiert sich namentlich am „Swupp, schon bin ich fertig!“ und möchte damit darstellen, dass der Vergleich der Krankenkassen direkt und ohne Umschweife möglich ist. Angezeigt werden dabei immer alle Krankenkassen, die es in der Schweiz gibt, ausserdem ist der Wechsel zu jeder gewünschten Krankenkasse binnen fünf Minuten erledigt. Zusätzliche Offerten müssen nicht angefordert werden. Swupp.ch verspricht 100prozentige Ehrlichkeit. Swupp hat den Anspruch, der beste Vergleichsdienstleister der Schweiz zu werden, benötigt dafür aber Geld, welches über Sponsoring und Spenden eingenommen werden soll. Die jährlich benötigten rund 40.000 CHF für den Unterhalt der Website sollen keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vergleichsergebnisse haben.

      5. comparis.ch

        Wie neotralo.ch bietet comparis.ch eine umfassende Information zu Versicherungen und Finanzen, darunter eben auch zu Krankenversicherungen. Die Seite nutzt einen alternativen Krankenversicherungsrechner, der nicht nur aktuelle Angebote auflistet, sondern nach Eingabe der bisherigen Krankenversicherung auch über mögliche Sparpotenziale informiert. Der Vergleich der Krankenkassen ist das Kerngeschäft von comparis.ch, geprüft werden nicht nur die Preise für Versicherungen, sondern das gesamte Preis-Leistungs-Angebot.

    Was macht eine Krankenkasse einzigartig?

    Krankenkassen bieten in der Grundversicherung alle die gleichen Leistungen, hierin sind sie nicht zu unterscheiden. Diese Gleichheit wurde durch den Gesetzgeber verursacht, der festgelegt hat, dass die Leistungen der Grundversicherung immer gleich sein müssen. Er hat des Weiteren festgelegt, dass die Prämien in der Familienversicherung für Kinder gesenkt werden müssen. Doch eine Krankenkasse hebt sich auch durch andere Punkte von anderen Krankenversicherern ab.

    Die beste und günstigste Krankenversicherung?

    Die Werbeversprechen klingen oft vollmundig und sind doch nicht wirklich nachvollziehbar. Denn auch wenn mit einer besonders günstigen Versicherung geworben wird, so zeigt sich bei näherem Hinsehen doch meist, dass es sogenannte „Ab-Preise“ sind. Das heisst, dass eine angebotene Leistung in der Zusatzversicherung ab einer bestimmten Summe möglich ist. Wer die erfragten Daten aber eingibt, stellt rasch fest, dass die tatsächlichen Preise deutlich höher liegen. Das wiederum ist erklärbar, denn die Krankenkassen wollen erst einmal mit einem Angebot potenzielle Kunden locken. Bei Berücksichtigung aller persönlichen Aspekte zeigt sich, dass es sich bei dem angebotenen Betrag nur um eine absolute Grundsicherung handelte, die deutlich unter dem gewünschten Versicherungsniveau liegt. Viele Versicherungswillige nehmen das Angebot jedoch dennoch an, auch wenn es teurer als anfangs versprochen ist.

    Tipp: Um die wirklich beste und günstigste Versicherung zu finden, ist ein umfassender Versicherungsvergleich nötig. Hier werden alle persönlichen Umstände mit einbezogen, sodass das Angebot individuell auf den Anfragenden zugeschnitten ist. Die Krankenkasse, die dann noch die günstigste ist, ist tatsächlich die beste Wahl für den Betreffenden.

    Was macht die Krankenkasse einzigartig?

    Die Swica hat es als Anbieter bereits mehrfach bewiesen, dass sie in puncto Kundenzufriedenheit einzigartig ist. Sie kommt bei verschiedenen Vergleichsportalen immer wieder auf den ersten Rang und kann sich somit als „Beste Krankenkasse“ bezeichnen. Einzigartig ist hier, dass eine wirkliche Beratung durch Experten stattfindet und nicht nur viel versprochen, aber kaum etwas gehalten wird. Die Beratung ist überdies kostenlos möglich und wird nicht angesichts der Gefahr, dass der Anfragende vielleicht doch keine Versicherung abschliesst, besonders kurz und knapp gehalten.

    Krankenkassen, die das Wohl der Versicherten in den Fokus stellen, heben sich angenehm vom Rest der Versicherungen ab. Ein Beispiel dafür sind die Kosten für junge Erwachsene. Während die Prämien für Kinder per Gesetz niedriger als die für Erwachsene sein müssen, haben die Krankenversicherungen bei jungen Erwachsenen freie Hand. Sie können nierigere Prämien anbieten, können jedoch auch den üblichen Beitragssatz verlangen. Angesichts dessen, dass junge Menschen deutlich seltener krank werden als ältere und deshalb für die Kassen geringere Kosten bedeuten, ist es ein Plus für die Versicherung, wenn sie einen günstigeren Tarif für junge Erwachsene anbietet.

    Sonderleistungen im Angebot

    Eine gute Krankenversicherung weigert sich auch im Falle von Verletzungen und Unfällen durch Hobbys nicht, die Kosten dafür zu tragen. Es gibt durchaus Versicherer, die die Leistung verweigern und an den Unfallversicherer verweisen. Ist ein solcher nicht vorhanden, bleibt der Verletzte schlimmstenfalls auf den Kosten sitzen und muss diese selbst tragen. Eine gute Krankenversicherung aber wird auch gefährliche Sportarten und Hobbys nicht aus dem Leistungskatalog ausschliessen und trägt die Kosten dafür.

    Generell gibt bei guten Krankenkassen keine ständigen Rückfragen in puncto Leistungserbringung, der gesamte Bürokratismus hält sich in überschaubaren Grenzen. Gerade dies ist ein Manko, was von vielen Versicherten bemängelt wird, wenn sie wegen ihrer Kundenzufriedenheit befragt werden. Sie geben dann an, dass sie die häufigen Rückfragen und verwalterischen Aufgaben ihrer Krankenversicherung nicht besonders schätzen würden. Dieser Punkt führte schon bei vielen Ratings zu Abwertungen von Krankenversicherungen.

    Das macht die Krankenversicherung einzigartig

    Eine gute Krankenversicherung zeichnet sich dadurch aus, dass sie unkompliziert ist, eine gute Beratung anbietet und die gewünschten Zusatzleistungen versichert. Dies ist längst keine Selbstverständlichkeit und noch immer gibt es Anbieter, die sich in einem Versicherungsvergleich negativ hervortun und lediglich deutlich werden lassen, dass sie nicht besonders kundenfreundlich orientiert sind. Die in den Bewertungen auf den ersten Rängen angesiedelten Krankenkassen behaupten sich seit Jahren immer wieder auf diesen Plätzen und können mit ihrer Philosophie der Kundenfreundlichkeit und des Services offensichtlich überzeugen.

    Vor- und Nachteile der Krankenkassen

    Das soziale System ist unbestritten vorteilhaft, tragen doch alle Versicherten die Krankheitskosten füreinander. So zumindest der Grundgedanke, im Einzelfall ist dies nicht immer so. Die Schweizer Krankenversicherungen unterscheiden sich von anderen Versicherungen wie zum Beispiel den deutschen Krankenkassen. Hier in der Schweiz ist es üblich, zwischen Tiers payant und Tiers garant zu wählen und das auch bei der gesetzlichen Versicherung. Die Krankenkassen bieten zudem diese Vorteile:

      • Grundversicherung

        In der Grundversicherung ist alles enthalten. Die medizinischen Leistungen, die durch den Arzt oder das Spital zu erbringen sind, sind gesetzlich vorgegeben. Wer weitere Leistungen wünscht, muss diese über eine Zusatzversicherung abdecken lassen.

      • Für Kinder günstiger

        Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind in der Grundversicherung der Krankenkassen günstiger versichert. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Versicherungen für Versicherte dieser Altersstufe günstigere Prämien anbieten müssen. Häufig offerieren die Krankenkassen auch für junge Erwachsene bis 25 Jahre günstigere Prämien, doch dies ist nicht mehr vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

      • Einsparungen möglich

        Verschiedene Modelle der Krankenversicherung ermöglichen unterschiedliche Einsparungen. Diese liegen üblicherweise zwischen 20 und 30 Prozent, was vom gewählten Modell abhängig ist. Am teuersten ist die Standardversicherung, günstiger wird es mit dem Hausarztmodell. Dabei wird immer erst der Hausarzt aufgesucht, er veranlasst gegebenenfalls weitere Untersuchungen. Dann gibt es noch das HMO-Modell, bei dem die Versicherten ein Gesundheitszentrum aufsuchen, in dem die wichtigsten Mediziner zu finden sind. Ausserdem ist Telemed ein Modell. Hierbei ist die Beratung per Telefon möglich, was bei vielen Beschwerden ausreichend ist. Ein Arzt muss dann oft nicht mehr aufgesucht werden, was den Krankenkassen viel Geld spart. Diese Einsparungen geben sie an die Versicherten weiter. Neuerdings gibt es sogar Apotheken-Modelle, bei dem die rezeptpflichtigen Medikamente in bestimmten Apotheken abgeholt werden.

      • Individueller Schutz möglich

        Durch Zusatzversicherungen wird der Krankenversicherungsschutz individuell auf die eigene Person anpassbar. Die Zusatzversicherung muss nicht beim gleichen Anbieter abgeschlossen werden wie die Grundversicherung. Wichtig ist ein genauer Vergleich der Versicherungsangebote, denn hierbei unterscheiden sich Leistungen und Prämien oft sehr. Die Krankenkassen in der Schweiz bieten nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile:

      • Franchise

        Versicherte wählen eine Franchise, die die Höhe der Selbstbeteiligung an den Arztkosten pro Versicherungsjahr festlegt. Danach werden die Prämien günstiger. Das heisst, dass die höchsten Prämien für Verträge anfallen, bei denen keine oder nur eine niedrige Franchise vereinbart worden ist. Die niedrigsten Prämien gibt es bei der höchsten Franchise, die auf 2.500 Schweizer Franken festgelegt werden kann. Wer weiss, dass er mit hohen Behandlungskosten rechnen muss, sollte die Franchise eher niedrig ansetzen, muss dann aber monatlich höhere Prämien zahlen.

      • Versicherung jedes Familienmitglieds

        Während es in Deutschland eine Familienversicherung gibt, bei der die Kinder bei einem Elternteil kostenfrei mit versichert werden können, ist das in der Schweiz nicht möglich. Hier muss jeder selbst versichert werden und zahlt dementsprechend auch einen eigenen Beitrag. Kinder werden allerdings günstiger versichert, dies ist bei zu einem Alter von 18 Jahren gesetzlich vorgeschrieben. Ausserdem gibt es Familienrabatte, die beispielsweise ab dem zweiten oder dritten Kind greifen und die Prämien deutlich senken.

      • Zusatzleistungen schlecht vergleichbar

        Ohne professionelle Hilfe durch ein Vergleichsportal ist es fast unmöglich, die Zusatzversicherungen bis ins Detail zu vergleichen. Sie unterscheiden sich oft sehr. Nicht nur, dass die Prämien unterschiedlich hoch sind, auch die Leistungen sind verschieden und müssen im Detail vergleichen werden.

      • Krankenkassen je nach Kanton unterschiedlich teuer

        Es gibt keinen allgemeingültigen Satz für den Beitrag, der bei einer Krankenkasse gilt. Vielmehr unterscheiden sich die Beiträge je nach Krankenkasse und nach Kanton. Während ein Versicherer in einem Kanton durchaus günstig sein kann, ist er in einem anderen Kanton weitaus teurer. Dies ist auch abhängig von der Prämienregion, die gesetzlich festgelegt ist und von der es teilweise drei pro Kanton gibt.

      • Unterschiedliche Kostenübernahmen

        Die Krankenkassen tragen nicht alle Kosten gleichermassen. Es gibt sogenannte Off-Label-Medikamente, die noch keine allgemeine Zulassung haben, die aber bereits im Kampf gegen verschiedene Krankheiten (v. a. bei Krebs) eingesetzt werden. Einige Krankenkassen zahlen diese Off-Label-Medikamente, andere nicht.

    Familienrabatt: Wer bietet wie viel?

    Die Anmeldung eines Kindes in der Krankenversicherung kann bereits vor der Geburt erfolgen. Dann wird der voraussichtliche Geburtstermin angegeben. Nach der Geburt wird dann nur noch das Geburtsdatum ergänzt, ausserdem muss der Krankenkasse der Name des neuen Versicherten mitgeteilt werden. Vor der Geburt können zudem Zusatzversicherungen sehr einfach abgeschlossen werden, denn es ist keine Gesundheitsprüfung nötig bzw. möglich. Diese Aspekte sind für Sie wichtig:

      • Versicherungsbeginn ist der Geburtstag des Kindes, es ist damit vom ersten Tag seines Lebens an geschützt.
      • Der Krankenkassenanbieter ist frei wählbar, die Versicherung des Kindes muss nicht bei der der Eltern erfolgen.
      • Die Leistungen sind bei jeder Krankenversicherung gleich.
      • Die Krankenkasse kann zum Ende des Kalenderjahres gewechselt werden.

    Die Leistungen sind auch für die Versicherung für Kinder gleich, der Blick auf die Prämien lohnt sich daher besonders. Das Krankenversicherungsgesetz legt die zu erbringenden Leistungen der Krankenkassen fest, doch die Prämien werden durch die Kassen in Anlehnung an die Beiträge der Konkurrenz selbst bestimmt. Das Kind kann in einer separaten Unfallversicherung aufgenommen werden, es ist aber auch möglich, die Unfallversicherung in die Krankenversicherung aufzunehmen. Dies erhöht jedoch die Beiträge.

    Die Familienversicherung richtet sich gemäss des Krankenversicherungsgesetzes nach drei Alterseinstufungen:

      • Kinder bis 18 Jahre
      • Junge Erwachsene von 19 bis 25 Jahre
      • Erwachsene ab 26 Jahren

    Alle Krankenkassen müssen für Kinder einen niedrigeren Tarif anbieten, für junge Erwachsene gibt es eine reduzierte Prämie. Letzteres wird von den meisten Kassen derart gehandhabt, es gibt jedoch keine Verpflichtung dazu. Wenn junge Erwachsene in der Familienversicherung aufgenommen werden sollen, ist es möglich, dass sie keinen Rabatt bekommen. Allerdings sehen die meisten Kassen hier die Konkurrenz, die sehr wohl Rabatte bietet, und ziehen mit.

    Unterschiedliche Familienrabatte möglich

    Die Krankenkassen in der Schweiz bieten unterschiedliche Familienrabatte an. Die Sanitas-Gruppe, die Sanitas und Compact als Versicherungen beinhaltet, sowie das Spezialmodell der Assura bieten einen Rabatt ab dem zweiten Kind an. Andere Krankenkassen im Vergleich bieten den Familienrabatt erst ab dem dritten Kind an. Namentlich sind das:

      • Agrisano
      • Aquilana
      • Concordia
      • EGK
      • Helsana
      • KK Birchmeier
      • KK Luzerner Hinterland
      • KK Visperterminen
      • Provita
      • Progrès
      • Rhenusana
      • Sana24
      • Slkk
      • Sodalis
      • Stoffel
      • Sumiswalder KK
      • Swica
      • Visana
      • Vivacare

    Ein Beispiel:

    Die Prämie für das erste Kind beträgt 83,30 CHF im Monat, auch für das zweite Kind muss dieser Beitrag entrichtet werden. Der Rabatt ab dem dritten Kind lässt die Prämie auf 41,70 CHF sinken. Auch das vierte Kind wird mit diesem Beitrag veranschlagt. Bei vier Kindern würden die Beiträge daher 250 CHF im Monat betragen. Günstiger wird es mit dem Rabatt ab dem zweiten Kind. Hier beträgt die Prämie für das erste Kind 65,10 CHF, für das zweite Kind 62 CHF im Monat. Ab dem dritten Kind fallen 59,50 CHF pro Monat an. Summa summarum ergibt das 238 CHF im Monat.

    Genaue Angaben nur über einen Versicherungsvergleich möglich

    Die genauen Prämien sind auch bei einem Familienrabatt davon abhängig, in welchem Kanton der Versicherungsnehmer mit seiner Familie ansässig ist. Eine Krankenkasse, die in einem Kanton sehr günstig ist, kann in einem anderen Teil des Landes eine schlechte Wahl sein. Hier wird sie womöglich von der Konkurrenz überholt, die in diesem Kanton deutlich günstiger ist. 

    Im Rahmen eines Versicherungsvergleichs der Krankenkassen ist es möglich, die für den jeweiligen Kanton günstigsten Krankenversicherung zu finden. Des Weiteren hängt die Höhe des Familienrabatts davon ab, welches Modell gewählt wird. Denn auch bei der Familienversicherung kann zwischen dem Standardmodell und dem Hausarztmodell gewählt werden. Weitere Modelle sind der HMO-Tarif, bei dem eine Gemeinschaftseinrichtung mit mehreren Ärzten aufgesucht wird, wobei diese Einrichtung eine monatliche Pauschale durch die Krankenversicherung zugestanden bekommt. 

    Damit werden unnötige weitergehende Behandlungen verhindert. Die Höhe der Franchise spiegelt sich ebenfalls in den Prämien wieder. Setzen Sie die Franchise sehr niedrig an, sind die Prämien im Umkehrschluss recht hoch. Bei einer hohen Franchise von 2000 oder 2500 CHF im Jahr sind die Prämien niedrig. Sind alle Familienmitglieder gesund und sind damit keine hohen Behandlungskosten zu erwarten, kann die Franchise eher hoch angesetzt werden. Sie wird im besten Fall gar nicht nötig, weil keine Behandlung notwendig ist.

    Ehe Sie sich für einen Anbieter einer Krankenversicherung entscheiden, sollten Sie in jedem Fall einen Versicherungsvergleich durchführen. Damit finden Sie das günstigste Angebot, mit welchem Sie wiederum viele Hundert Schweizer Franken im Jahr sparen können.

    Beteiligung an Fitnesskosten: Wer bietet wie viel?

    Die Beteiligung der Krankenversicherung an Fitnesskosten ist nicht über die Grundversicherung, sondern nur über Zusatzversicherungen möglich. Übernommen werden nicht alle Kosten, sondern nur ein Teil derselben und es sind auch nicht alle Krankenversicherungen, die einen derartigen Service bieten. Die folgende Übersicht zeigt, welche Krankenkassen sich an Fitnesskosten beteiligen:

      • Atupri

        Die Zusatzversicherung Mivita übernimmt Beiträge für das Saison-, Halbjahres- oder Jahresabo im Fitnesscenter. Bedingungen sind daran keine geknüpft, es muss aber eine Quittung über die erfolgte Teilnahme beim Versicherer eingereicht werden. Maximal werden 300 CHF pro Jahr bezuschusst. Die Versicherung kann bis zum 60. Lebensjahr beantragt werden.

      • Concordia

        Bei der Concordia können sich Versicherte bis zum 65. Lebensjahr aufnehmen lassen. Die wichtigen Zusatzversicherungen sind Natura und Natura Plus, beide gewähren einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Fitnesskosten oder maximal 200 CHF je Bereich und Kalenderjahr. Für die Gesundheitsförderung werden bis zu 500 CHF zurückerstattet.

      • CSS

        Das Jahres- oder Halbjahresabo im Fitnesscenter wird bezuschusst, Altersgrenzen gibt es dafür nicht. Bezuschusst werden bis zu 50 Prozent der Kosten oder 350 CHF pro Jahr. Maximal ist durch verschiedene Kombinationen von Massnahmen ein Zuschuss von bis zu 600 CHF pro Jahr möglich.

      • EGK

        Die Altersgrenze zur Aufnahme in die Zusatzversicherungen EGK Sun oder EGK Sun Basic M liegt bei 60 Jahren. Im Basic-Tarif werden bis zu 150 CHF pro Jahr erstattet, um Sun-Tarif bis zu 360 CHF pro Kalenderjahr. Eingeschlossen sind hier alle Fitnesscenter in der Schweiz, in denen ein Jahresabo abgeschlossen werden kann.

      • Glarner Krankenversicherung

        Die Regelungen bei der Glarner sind recht umfassend. Verlangt wird mindestens ein Halbjahresabo, welches in allen Fitnesscentern in der Schweiz abgeschlossen werden kann. Im Tarif Allgemein werden bis zu 50 Prozent oder max. 150 CHF pro Jahr erstattet, im Premium-Tarif sind es bis zu 300 CHF. Der Tarif Family und Family Flex übernimmt bis zu 200 CHF pro Jahr, in einem ganzen Präventionsbereich sind es bis zu 500 CHF. Die Altersgrenzen für die Aufnahme in die Tarife liegen bei 65 Jahren (Allgemein) bzw. bei 60 Jahren für die anderen beiden Tarife.

      • Groupe Mutuel

        Hierbei gibt es zwar verschiedene Tarife, dennoch sind die Zuschüsse in allen Tarifen gleich geregelt. Bis zu 200 CHF werden pro Jahr für das Fitnesscenter dazubezahlt. Die Altersgrenzen liegen zwischen 55 und 65 Jahren je nach Tarif.

      • Helsana

        Die Helsana setzt die Vorgaben an die Fitnessvorsorge recht grosszügig an. So ist es möglich, ein Monatsabo bezuschussen zu lassen, gleichermassen kann aber auch eine 10er Karte oder ein Jahresabo für den Zuschuss beantragt werden. Die Fitnessübungen müssen in Centern mit zertifiziertem Fitnessguide durchgeführt werden. Bezuschusst werden 200 CHF pro Bereich und Jahr, für die Prävention sind bis zu 500 CHF möglich.

      • ÖKK

        Mindestens ein Halbjahresabo muss vorliegen, für die Aufnahme in die Versicherung gilt das Höchstalter von 60 Jahren. Bezuschusst werden höchstens 300 CHF oder 50 Prozent der Kosten pro Jahr.

      • Rhenusana

        Das Halbjahres- oder Jahresabo wird bezuschusst, mögliche Beträge liegen im Gold-Tarif bei 200 CHF oder 75 Prozent der Kosten, im Platin-Tarif sind es bis zu 400 CHF. Zusätzlich kann die eine Plus-Option beantragt werden, dann gibt es noch einmal bis zu 100 CHF pro Jahr. Aufgenommen werden Antragsteller bis zum vollendeten 60. Lebensjahr.

      • Sanitas

        Verschiedene Tarife stehen für die Beteiligung an den Fitnesskosten zur Auswahl, mindestens muss ein Halbjahresabo abgeschlossen werden. Der Vertrag muss in einem zertifizierten Fitnesscenter abgeschlossen werden. Bezuschusst werden höchstens 200 CHF pro Jahr, die Gesundheitsförderung wird mit bis zu 500 CHF unterstützt.

    Weitere Krankenversicherungen, die einen Zuschuss anbieten, sind die SLKK (bis 300 CHF pro Jahr), Sumiswalder (Zuschüsse zwischen 50 und 300 CHF je nach Tarif), Swica (zwischen 300 und 800 CHF pro Jahr), Sympany (200 bis 300 CHF pro Jahr) und die Visana (bis 200 CHF pro Jahr).

    Krankenkassenmodelle im Vergleich

    In der Schweiz gibt es verschiedene Krankenkassenmodelle, die wir im Folgenden vorstellen:

    ModellBeschreibungVorteileNachteile
    Traditionelles ModellDas traditionelle Modell zeichnet sich durch die Möglichkeit der freien Arztwahl aus.
    Innerhalb des eigenen Kantons können Sie selbst entscheiden, zu welchem Arzt Sie gehen.
    Sie können auch einen Spezialisten aufsuchen, wenn Sie zum Beispiel einen Kardiologen oder einen
    Dermatologen benötigen. Das traditionelle Modell ist das Gegenstück zu den alternativen Modellen,
    bietet aber keine freie Arztwahl.
    – freie Arztwahl
    – geringer verwalterischer Aufwand
    – zusätzlicher Kündigungstermin, wenn Franchise auf 300 CHF festgelegt ist
    – keine Meldepflicht nach Notfällen
    – Es ist keine Reduzierung der Prämien möglich.
    HausarztmodellDurch die Teilnahme am Hausarztmodell fallen Prämien geringer aus, Einsparungen von 20 Prozent
    oder mehr sind möglich. Versicherte müssen immer erst den Hausarzt aufsuchen und werden von diesem
    zu einem Spezialisten überwiesen. Der Hausarzt koordiniert die gesamte Behandlung und trägt somit zur
    Vermeidung unnötiger Kosten durch eine eventuelle Doppelbehandlung bei.
    – alle Informationen zum Patienten liegen beim Hausarzt vor
    – fachlicher Austausch zwischen Hausarzt und Facharzt möglich
    – Wettbewerb unter den Fachärzten wird gefördert
    – günstigere Prämien
    – Einschränkung des Patienten in Bezug auf die freie Facharztwahl
    – nicht alle Kassen bieten das Hausarztmodell an
    – nicht alle Ärzte sind auf den Listen der Krankenkassen geführt
    – Krankenkassen vermeiden Kosten für eventuell nötige Zweitmeinungen
    Telmed-ModellDas Telmed-Modell ist noch vergleichsweise neu und wird noch nicht überall geführt. Die Behandlung
    wird hierbei immer erst durch ein telefonisches Gespräch eingeleitet, in dessen Rahmen eine kurze
    Beratung möglich ist. Danach wird entschieden, wie die geplante Behandlung aussehen kann und
    welche Untersuchungen nötig sind. Vor der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen muss der
    Versicherte daher eine Kontaktstelle anrufen.
    – hohe Prämienersparnis
    – gute Erreichbarkeit der Kontaktstellen
    – häufige Ersparnis eines Arztbesuchs, weil bereits telefonisch eine Lösung gefunden werden konnte
    – Fehleinschätzungen per Ferndiagnose sind möglich
    – freie Arztwahl oft eingeschränkt
    – nicht bei grösseren medizinischen Problemen empfehlenswert
    HMO-ModellHMO steht für Health Maintenance Organization. Versicherte treten dabei immer mit ihrem Hausarzt
    in Kontakt, wobei dieser in einem örtlichen Gesundheitszentrum tätig ist. Hier sind auch weitere Ärzte
    und Spezialisten zu finden, sodass die Behandlung oftmals in einem Hause stattfinden kann.
    – günstigere Prämien (bis zu 25 Prozent)
    – guter Informationsfluss durch fest zugeteilte Ärzte
    – vielfältiges medizinisches Angebot in HMO-Zentren
    – keine freie Arztwahl
    – wenige HMO-Angebote im ländlichen Raum

    Franchise-Stufen im Schweizer System der Krankenversicherungen

    Die Versicherten werden im Schweizer Gesundheitssystem an den Kosten für ihre eigene Behandlung beteiligt. Das betrifft sowohl normale Behandlungen als auch Vorsorgeuntersuchungen und Aufenthalte im Spital. Die Leistungen, die bis zum Erreichen der Franchise in Anspruch genommen werden, müssen selbst gezahlt werden. Danach ist die Beteiligung nur noch bis maximal 700 Schweizer Franken bzw. 10 Prozent der Kosten vorgesehen.

    Abstufungen innerhalb des Franchise-Systems

    Erwachsene können ihre Franchise selbst bestimmen und wählen diese zwischen dem Minimalbetrag von 300 CHF und dem Höchstbetrag von 2.500 CHF. Die Franchisen für Kinder sind deutlich geringer. Sie können ganz ohne Selbstbehalt auskommen und versichert werden, sie können aber auch für den maximalen Franchise-Betrag von 600 CHF versichert sein. Für die meisten Familien stellt sich die Frage nach der Höhe der Franchise für Kinder nicht, hier wird ohnehin auf eine Franchise von 0 CHF gesetzt. Die Prämien für Kinder sind dadurch nur minimal höher, sodass sich diese Entscheidung wirtschaftlich spätestens im Krankheitsfall lohnt.

    Wie hoch sollte die Franchise jeweils sein?

    Bei der Bestimmung der Höhe der Franchise gibt es eine Grundregel: Je höher die Franchise ist, desto geringer sind die monatlich zu zahlenden Prämien und umgekehrt. Die höchst wählbare Franchise liegt bei 2.500 CHF im Jahr, der niedrigste Betrag bei 300 CHF. Auch Beträge von 600 oder 1500 CHF sind möglich und wirken sich auf die Beitragshöhe aus. 

    Jeder Versicherte entscheidet selbst, wie hoch sein Eigenanteil sein soll, wobei zwischen Minimal- und Maximalbetrag Einsparungen von bis zu 44 Prozent liegen. Die hohe Franchise lohnt sich immer dann, wenn ein Versicherter nur selten krank ist oder nicht mit hohen Krankheitskosten rechnet. Er muss ein grosses Mass an Eigenverantwortung übernehmen und auch unter dem finanziellen Aspekt entscheiden, wann es an der Zeit ist, zu einem Arzt zu gehen und wann die Abwartetechnik die bessere Wahl ist.

    Die niedrige Franchise hingegen ist für die Versicherten ideal, die mit hohen Behandlungskosten rechnen. Sie zahlen dann zwar monatlich höhere Beiträge, profitieren aber von dem geringeren Selbstbehalt. Um nun zu entscheiden, welche Franchise die richtige ist, sollte der aktuelle bzw. der erwartete Gesundheitsstatus berücksichtigt werden.

    Franchise der eigenen Situation anpassen

    Natürlich ist es möglich, die Franchise zu ändern. Das ist immer für das folgende Versicherungsjahr möglich, dann kann der Versicherte entscheiden, ob er die Franchise senken oder erhöhen möchte. Wer die Franchise senken möchte, sollte seine Krankenversicherung bis spätestens zum letzten Arbeitstag im November darüber informieren. 

    So kann der neue Beitrag ab dem 1. Januar des Folgejahres gelten. Die Senkung der Franchise kann natürlich schon deutlich früher gegenüber dem Versicherer angekündigt werden.
    Wer die Franchise erhöhen will, muss nicht derart langfristig planen. Hierfür genügt es, bis zum 31. Dezember des aktuellen Kalenderjahres die diesbezügliche Information zum Versicherer zu senden. 

    Die Erhöhung kann dann ab dem 1. Januar in Anspruch genommen werden. Tipp: Auch die Erhöhung sollte rechtzeitig in Auftrag gegeben werden, damit nicht durch eventuelle Wochenenden oder einen verzögerten Postweg terminliche Schwierigkeiten auftreten.

    Zügig zum besten Angebot: Krankenkasse wechseln leicht gemacht

    Der Vergleich der Krankenkassen hat es wieder einmal gezeigt: Sie sind bei einer deutlich teureren Krankenkasse versichert! Nun heisst es, sich über die Möglichkeiten zum Wechseln des Anbieters zu informieren, was mit den folgenden Hinweisen kein Problem sein dürfte.

    Wichtige Hinweise zum Wechseln der Krankenkasse

    Ein Grund für den gewünschten Wechsel kann in gestiegenen Prämien bestehen, ein anderer in einem schlechten Service. Vielleicht erreichen Sie keinen Kundenberater oder Ihr Anliegen wurde nur nach mehrmaligem Nachfragen überhaupt beachtet. Sie haben nun den Vergleich der Krankenkassen vorgenommen und dabei festgestellt, dass sich der Wechsel durchaus lohnen könnte. Wichtig zu wissen: Der Wechsel ist ganz einfach möglich, jedoch gelten je nach Art der Versicherung (Grund- oder Zusatzversicherung) unterschiedliche Bedingungen.

    Die Grundversicherung kann immer zum Jahresende gekündigt werden, damit ist der Wechsel des Anbieters problemlos möglich. Als Kündigungsfrist sollten Sie sich den 30. November vormerken. Fällt dieser auf ein Wochenende, ist der Stichtag der letzte Werktag im November.

    Beim Wechsel des Anbieters der Zusatzversicherung wird die Sache anders gehandhabt, denn hierbei gibt es keine feste Frist. Da die meisten Policen aber auf ein Jahr geschlossen sind, können Sie auch immer nur zum Ablauf des jeweiligen Versicherungsjahres kündigen. Das Versicherungsjahr kann jedoch schon im August zu Ende sein, sodass die Kündigung bis Ende Juli beim Versicherer eingegangen sein muss. Teilweise sind auch andere Kündigungsfristen festgelegt. Hier ist der Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen empfehlenswert, damit keine Frist verpasst wird.

    Das sollten Sie beim Wechsel der Krankenkasse beachten

    Vergleichen Sie nicht nur die Prämien verschiedener Versicherer und wechseln Sie dann zum günstigeren Anbieter. Wichtig ist auch, dass Sie die Leistungen im Blick behalten. In einigen Fällen kann ein höherpreisiger Versicherer die bessere Wahl sein, weil er einfach die umfassenderen Leistungen oder den besseren Service bietet. Vergleichen Sie daher in Ruhe Punkt für Punkt und beachten Sie auch die speziellen Vorgaben, die zum Beispiel für Zusatzversicherungen in puncto Altersgrenze gelten.

    Die Leistungen in der Grundversicherung sind bei allen Anbietern identisch, jedoch kann die Franchise unterschiedlich hoch angesetzt werden. Damit wiederum geht die unterschiedliche Höhe der Prämien einher. In puncto Leistungen ist bei einem Wechsel der Grundversicherung nichts gutzumachen, wohl aber bei einem Wechsel der Zusatzversicherung. Hier können die einzelnen Versicherer ihre Leistungen individuell festlegen, was zu einem enormen Leistungsunterschied führen kann. Daran wiederum hängen die monatlichen Prämien, die von Ihnen zu zahlen sind. Tipp: Planen Sie sich genügend Zeit für den Versicherungsvergleich ein, damit Sie später nicht von einer unerwünscht fehlenden Leistung überrascht werden!

    Es ist übrigens nicht möglich, durch eine Kündigung der Vorschrift zur Krankenversicherung zu entgehen. Jeder Schweizer Bürger muss eine Krankenversicherung vorweisen können. Das heisst, dass Sie nach dem Wechseln unbedingt einer anderen Versicherung beitreten müssen.

    Das sollten Sie vor dem Wechseln überprüfen

    Nur allzu häufig wird der Fehler gemacht, dass Versicherte nur auf die Beiträge schauen, die sie monatlich oder jährlich zu zahlen haben. Dabei ist es wichtig, welche Wünsche die Versicherten an ihre Krankenversicherung haben und welche Bedürfnisse unbedingt erfüllt sein müssen. Bei einer Grundversicherung mag das kein Problem sein, geht es aber um einen Wechsel in der Zusatzversicherung, sind derartige Betrachtungen wichtig. Überlegen Sie unter anderem Folgendes, ehe Sie sich für einen Wechsel der Krankenkasse entscheiden:

      • Wie oft gehen Sie zum Arzt?
      • Wie hoch sind Ihre Gesundheitskosten, wie hoch sollte die Franchise sein?
      • Wollen Sie rund um die Uhr einen Berater erreichen oder reicht Ihnen der Service per E-Mail?

    Schauen Sie sich mehrere Angebote näher an und entscheiden Sie nach gründlicher Abwägung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Versichern Sie sich passend zu Ihrer individuellen Situation und kümmern Sie sich frühzeitig um den geplanten Wechsel sowie um die Einhaltung der Kündigungsfrist. Denken Sie auch an die Aufnahmebestätigung der neuen Krankenkasse, damit Sie Ihren Versicherungsschutz jederzeit belegen können.

    Kündigung der Krankenkasse: An die Fristen denken

    In vielen Fällen kann es lohnenswert sein, die Krankenkasse zu kündigen. Das gilt zum Beispiel, wenn die Prämien wieder einmal erhöht wurden, bei anderen Versicherern jedoch niedriger sind. Bei Zusatzversicherungen kann es sein, dass Leistungen gekürzt wurden und hierbei ausgerechnet die, die Sie benötigen. Hat ein Versicherungsvergleich ergeben, dass eine andere Krankenkasse deutlich günstiger ist (nicht nur auf den Preis bezogen, sondern auch bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses), sollten Sie die frühere Versicherung kündigen.

    Wann kann die Krankenversicherung gekündigt werden?

    Die genauen Bedingungen zur Kündigung sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen festgehalten. In der Regel ist es möglich, die Grundversicherung binnen eines Monats zum Ablauf des Versicherungsjahres zu kündigen. Für Zusatzversicherungen gelten andere Fristen, hier können teilweise sogar drei Monate als Frist vereinbart worden sein. Denken Sie daran, die Kündigung rechtzeitig einzureichen, denn es zählt nicht das Datum des Poststempels, sondern der Tag des tatsächlichen Eingangs des Kündigungsschreibens bei der Krankenkasse. Somit gilt: Lieber ein paar Tage zu früh als zu spät kündigen!

    Nehmen Sie sich vorab ausreichend Zeit, um die Kündigung vorzubereiten. Sie müssen zwingend eine Krankenversicherung vorweisen können, daher sollten Sie frühzeitig einen Versicherungsvergleich vornehmen. Vergleichen Sie die Angebote zur Krankenversicherung genau, denn nur so stellen Sie fest, welcher Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Des Weiteren sollten Sie den Anbieter Ihrer Wahl beobachten. Nicht selten werden zum neuen Versicherungsjahr neue Tarife angekündigt, die sich durchaus lohnen können. Teilweise bietet auch der eigene Versicherer bessere Konditionen, wenn er von Ihrem Kündigungsvorhaben erfährt.

    Ist die Kündigung wirklich eine Kündigung?

    Alle Bürger der Schweiz müssen eine Krankenversicherung vorweisen können. Daher können Sie die bestehende Krankenversicherung nicht einfach kündigen, Sie müssen zwingend eine andere Kasse in petto haben. Die obligatorische Grundversicherung zu kündigen, kann dennoch eine gute Idee sein, denn die Prämien differieren von Anbieter zu Anbieter. Vorsicht: Durch den jährlichen Wechselansturm vieler Versicherten haben die Versicherungen einen riesigen Berg Arbeit vor sich. Das bedeutet für sie, dass sie vor einem hohen Aktenberg stehen, der abgearbeitet werden muss. Es ist daher empfehlenswert, die Kündigung frühzeitig zu überreichen, sodass die gegebenen Fristen wirklich eingehalten werden können. Sie können sich dann bequem zurücklehnen und müssen nichts weiter tun. 

    Wichtig: Bestehen Sie auf einer Aufnahmebestätigung der neuen Versicherung, sodass Sie jederzeit die bestehende Krankenversicherung bzw. einen lückenlosen Versicherungsschutz vorweisen können.

    Wichtige Kündigungsgründe für Zusatzversicherungen

    Kündigen Sie fristgemäss, ist es nicht nötig, bestimmte Kündigungsgründe anzugeben. Sie können dann einfach zum Ablauf des Versicherungsjahres kündigen und erhalten schon bald die Bestätigung dafür. Möchten Sie jedoch vor dem Ende der Vertragslaufzeit kündigen, ist dies nur aus wichtigem Grund möglich. Ein solcher Grund kann die Erhöhung der Prämien sein. Auch das Streichen von Leistungen aus dem Versicherungskatalog kann als Kündigungsgrund herangezogen werden. 

    Die Gründe, warum ein Sonderkündigungsrecht ausgeübt werden kann, sind vielfältig und werden in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen genannt. Auch hierbei gilt aber: Vergleichen Sie rechtzeitig verschiedene Anbieter, sodass Sie trotz der Kündigung rundum geschützt sind.

    Das Krankenkassensystem in der Schweiz

    Das Krankenkassensystem in der Schweiz gliedert sich in zwei Teile: Zum einen gibt es die Grundversicherung, die den Vorgaben des Sozialversicherungsrechts unterliegt. Zum anderen ist die Zusatzversicherung zu nennen, deren Inhalte sich nach dem Privatrecht richten.

    Die Grundversicherung nach KVG

    Die Grundversicherung ist für alle Schweizer verpflichtend und das bereits ab der Geburt. Ausländer, die in die Schweiz ziehen, haben drei Monate Zeit dafür, sich eine Versicherung auszusuchen und sich dort aufnehmen zu lassen. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, bekommt eine Versicherung zugewiesen, die nicht zwingend die günstigste sein muss. Die Prämien werden dann rückwirkend eingefordert, wobei das Anmeldedatum des Betreffenden bei seiner Gemeinde massgeblich ist.
    Die Prämien für die Grundversicherung steigen seit Jahren immer wieder an und haben sich seit der Jahrtausendwende nahezu verdoppelt. Gründe dafür sind der medizinische Fortschritt, höhere Behandlungskosten und eine höhere Lebenserwartung der Versicherten.

    Wichtiger Grundsatz für die Grundversicherung: Alle Behandlungen, die durch die Versicherung übernommen werden, müssen wirtschaftlich und zweckmässig sein. Unnötige Behandlungen werden nicht bezahlt! Es geht vielmehr darum, die kostengünstigste Behandlungsmethode anzuwenden, um dem Patienten zu helfen.
    Grundversicherer dürfen keine Antragsteller ablehnen, selbst wenn diese nicht bei bester Gesundheit sind, wenn sie den Antrag zur Aufnahme in die Versicherung stellen. Unabhängig vom Alter oder Geschlecht sowie vom Krankheits- oder Gesundheitszustand muss jeder Antragsteller aufgenommen werden.

    Für den Versicherten gilt, dass er eine Kostenbeteiligung festlegen muss, der vereinbarte Maximalbetrag von bis zu 2.500 CHF gilt als Selbstbeteiligung an den Behandlungskosten während eines Jahres. Niedrige Franchisen sind für Versicherte mit hohen Gesundheitskosten empfehlenswert, hohe Franchisen hingegen für Versicherte mit niedrigen Gesundheitskosten. Die Franchise kann immer wieder neu vereinbart werden, sodass sich diese den individuellen Möglichkeiten und dem eigenen Gesundheitszustand anpassen kann.

    Die Zusatzversicherung nach VVG

    Die Zusatzversicherungen sollten die Bereiche abdecken, die nicht über die Grundversicherungen getragen werden. Wichtig: Es gibt viele verschiedene Anbieter, deren Versicherungspakete ebenso unterschiedlich in Preis und Leistung sind. Ein Versicherungsvergleich ist daher unbedingt anzuraten, ehe die Entscheidung für oder gegen einen Versicherungsanbieter fällt.
    Versichert werden beispielsweise Behandlungskosten durch Spezialisten oder bei Auslandsaufenthalten, Alternativmedizin und Impfungen. Über diese Versicherungen werden überdies Zahnkorrekturen für Kinder abgesichert, denn solche sind nicht in der Grundversicherung enthalten.

     Die Zusatzversicherungen unterliegen dem Privatrecht und sind daher nicht verpflichtet, bestimmte Antragsteller aufzunehmen. Tipp: Schliessen Sie Zusatzversicherungen besser ab, solange Sie noch jung und gesund sind, denn dann ist das Risiko von Ausschlüssen oder Ablehnungen geringer.
    Wichtig: Die Preisunterschiede sind bei Zusatzversicherungen erheblich, daher empfiehlt sich der Vergleich der Anbieter und ihrer Prämien. Sie sind meist schweizweit tätig und nicht auf bestimmte Kantone beschränkt. Ausserdem muss die Zusatzversicherung nicht bei dem Anbieter der Grundversicherung abgeschlossen werden, Sie können hier zwei völlig verschiedene Versicherer wählen.

    Was ist die Grundversicherung?

    Die Grundversicherung muss in der Schweiz obligatorisch abgeschlossen werden, sie ist gesetzlich verpflichtend. Ebenso verpflichtend sind die Leistungen, die von der Versicherung zu erbringen sind. In diesem Punkt unterscheiden sich die Anbieter der Krankenversicherung nicht voneinander, alle müssen die gleichen Grundleistungen anbieten. Mögliche Unterschiede sind aber durch Zusatzversicherungen zu erreichen, die den individuellen Versicherungsschutz darstellen.

    Wichtige Fakten in Kurzform

    Der Anbieter der Krankenversicherung ist frei wählbar, dieser muss den Antragsteller aufnehmen. Versichert werden die Bereiche Krankheit, Unfall und Mutterschaft, wobei ein Unfallschutz nicht zwingend versichert werden muss. Wer mindestens acht Stunden täglich angestellt arbeitet, ist über seinen Arbeitgeber unfallversichert und muss keinen privaten Zusatzschutz vorweisen. Wer jedoch nicht berufstätig ist, nur in Teilzeit arbeitet oder selbstständig agiert, muss sich privat oder über die Krankenkasse unfallversichern. Auch Kinder müssen hier versichert werden.

    Wichtig: Die Leistungen sind bei allen Krankenkassen gleich, dennoch lohnt sich ein Vergleich der Versicherungsangebote. Denn sie unterscheiden sich in der Höhe der Prämien – angesichts dessen, dass aber die Leistungen gleich sind, kann durchaus der günstigste Anbieter gewählt werden. Die Höhe der Prämien richtet sich nach verschiedenen Kriterien, so zum Beispiel nach dem Alter und Wohnort des Versicherten, nach seinem gewählten Versicherungsmodell und nach der Höhe der vereinbarten Franchise pro Jahr.

    Wichtig zu wissen: Die Krankenkasse übernimmt nicht die gesamten Kosten für eine Behandlung, Sie müssen sich über Franchise und Selbstbehalt selbst an den Kosten beteiligen. Die Franchise muss für einen Erwachsenen mindestens 300 CHF betragen, für Kinder entfällt sie. Je höher die Franchise ausfällt, desto grösser sind die Prämieneinsparungen.
    Der Selbstbehalt wird ebenfalls festgelegt und beträgt 10 Prozent des Behandlungsbetrags bis maximal 700 CHF. Bei Kindern wird der Maximalbetrag auf 350 CHF halbiert. Diesen Selbstbehalt müssen Sie dann zahlen, wenn die Franchise aufgebraucht worden ist.

    Leistungen aus der Grundversicherung

    Die folgende Übersicht zeigt die Leistungen, die aus der Grundversicherung erbracht werden und die gesetzlich vorgeschrieben sind:

      • Allgemeine Leistungen

        Hier sind ambulante und stationäre Aufenthalte im Spital inbegriffen. Die Behandlungen müssen in einem Spital im eigenen Kanton erfolgen. Eine Ausnahme ist nur, wenn die nötige Behandlung nicht im Kanton durchgeführt werden kann, weil sie zu komplex ist und ein anderes medizinisches Know-how erfordert. Der Versicherte muss sich in jedem Fall mit 15 CHF pro Tag an den Spitalkosten beteiligen. Wer mehr als den üblichen Komfort habe möchte, muss Behandlungen im Spital über eine Zusatzversicherung absichern lassen. Ebenfalls versichert sind Behandlungen und Untersuchungen sowie Pflegemassnahmen, die bei Hausbesuchen, ambulant, im Pflegeheim oder Spital durchgeführt werden. Für diese Leistungen kann der Versicherte ein Krankenkassenmodell wählen: HMO-, Telmed und Hausarzt-Modell stehen zur Auswahl.

        Zu den allgemeinen Leistungen der Grundversicherung zählen des Weiteren Behandlungen, die auf Anordnung eines Arztes erbracht werden müssen. Dazu zählen zum Beispiel physiotherapeutische Behandlungen, Ergotherapie, Ernährungsberatung, Beratung bei Diabetes, Logopädie und Leistungen der Krankenpflege. Des Weiteren sind Pflegeleistungen, Badekuren, Rettungsaktionen und Anwendungen der Alternativmedizin zu den allgemeinen Leistungen gehörig.

        Vorsicht: Leistungen im Ausland werden nur für Notfälle erbracht und sind in der Höhe gedeckelt. Hierfür ist es ratsam, eine Reiseversicherung abzuschliessen, sodass der Gesundheitsschutz im Urlaub gewährleistet ist.

      • Arzneimittel

        Die Krankenpflege-Leistungsverordnung beinhaltet eine Liste mit Analysen und Arzneimitteln, die durch die Krankenversicherung übernommen werden.

      • Gegenstände

        Die Krankenpflege-Leistungsverordnung beinhaltet ebenso Mittel und Gegenstände, die für eine Untersuchung und Behandlung nötig sind und deren Nutzung bzw. Einsatz durch die Krankenversicherung getragen wird.

      • Schwangerschaft und Mutterschaft

        Kontrolluntersuchungen während und nach der Schwangerschaft können durch Hebammen und Ärzte durchgeführt werden, die Kosten dafür trägt die Krankenversicherung. Sieben Routineuntersuchungen mit zwei Ultraschalluntersuchungen und die Nachkontrolle nach der Geburt sind im Leistungskatalog der Krankenversicherer enthalten.
        Wichtig: Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft unterliegen nicht der Verpflichtung zur Franchise oder zum Selbstbehalt. Möchte die Frau den Arzt oder die Hebamme bei der Geburt im Krankenhaus frei wählen, muss sie eine entsprechende Zusatzversicherung abschliessen, die diesen Punkt absichert.
        Der straflose Abbruch der Schwangerschaft wird entsprechend der Vorgaben nach Art. 120 StGB kostenmässig übernommen.

      • Geburtsgebrechen

        Liegen Geburtsgebrechen vor, die die Invalidenversicherung nicht deckt, werden die Leistungen bei einer Behandlung durch die reguläre Krankenversicherung übernommen.

      • Zahnmedizinische Behandlung

        Vergütet werden die Kosten für eine Behandlung bei nicht vermeidbaren und schweren Erkrankungen des Kausystems, sofern diese Erkrankung mit einer Allgemeinerkrankung in Zusammenhang steht. Je nach Vorhandensein weiterer Versicherungen wird auch die Behandlung nach Unfällen darüber gedeckt. Eine Kariesbehandlung, die Sanierung von Amalgamfüllungen oder eine Korrektur der Zahnstellung hingegen gehört nicht zu den Leistungen der Grundversicherung. Tipp: Hierfür ist eine Zusatzversicherung nötig, die vor allem für Kinder so frühzeitig wie möglich abgeschlossen werden sollte.

      • Medizinische Vorsorge

        Die Grundversicherung übernimmt verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die jedoch von einem Arzt durchgeführt oder angeordnet werden müssen. Dazu zählen die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, verschiedene Screenings, HIV-Tests, Impfungen für Kinder und Untersuchungen zur Krebsvorsorge. Auch die Vitaminprophylaxe sowie zahlreiche weitere Vorsorgemassnahmen sind hier inbegriffen.

      • Sehhilfen

        Im Rahmen der Grundversicherung sind Leistungen abgedeckt, die für Sehhilfen nötig werden, sofern diese Sehhilfen für Kinder gedacht sind. Erwachsene hingegen bekommen die Kosten nur anteilig erstattet oder dann, wenn eine bestimmte Erkrankung vorliegt. Auch nach Augenoperationen werden Brillengläser und Kontaktlinsen kostenmässig übernommen.

    Was bieten Zusatzversicherungen?

    Neben der Grundversicherung können sogenannte Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Diese ergänzen die Leistungen, die gesetzlich vorgeschrieben und über die Grundversicherung abgedeckt sind. Die Leistungen, die dabei von den Anbietern erbracht werden, unterscheiden sich teilweise erheblich. Dies gilt ebenso für die Prämie, die entsprechend des versicherten Risikos und des Alters des Versicherungsnehmers kalkuliert werden.

    Ambulante und Spitalversicherungen

    Die beiden Versicherungszweige „ambulante Zusatzversicherungen“ und „Spital-Zusatzversicherungen“ unterscheiden sich vor allem durch die Leistungen, die jeweils erbracht werden. Bei den ambulanten Zusatzversicherungen sind das im Einzelnen:

      • Massnahmen zur gesundheitlichen Vorsorge
      • Impfungen (auch Reiseimpfungen)
      • Kuren
      • Krankenpflege und Stellen von Haushaltshilfen
      • Sehhilfen
      • medizinische und pflegerische Hilfsmittel
      • Transporte im Notfall sowie zur Verlegung, ausserdem Kosten für Rettung und Bergung
      • Zahnarztkosten, Massnahmen im Bereich der Kieferchirurgie
      • Behandlungen im Ausland

    Die Kosten, die durch die Versicherung erstattet werden, sind immer durch einen Höchstbetrag gedeckelt. Darüber hinausgehende Kosten müssen vom Versicherten selbst getragen werden.
    Die Leistungen, die durch Spital-Zusatzversicherungen erbracht werden, gestalten sich wie folgt:

      • bei halbprivater Abteilung wird ein Zweibettzimmer im Spital gezahlt, ausserdem liegt die Behandlung im Zuständigkeitsbereich des Oberarztes
      • bei privater Abteilung wird ein Einbettzimmer im Spital gezahlt, die Behandlung liegt im Zuständigkeitsbereich des Chefarztes
      • bei Flex-Modellen wird die Abteilung erst bei Aufsuchen des Spitals gewählt, die Patienten beteiligen sich an den Kosten für die Behandlung
      • bei Hotellerie-Modellen gibt es keine freie Arztwahl, bezahlt wird ein Ein- oder Zweibettzimmer
      • bei der allgemeinen Abteilung werden Kosten für die Spitalbehandlung ausserhalb des eigenen Kantons übernommen, die Leistungen werden von der Grundversicherung erbracht, wenn die nötige Behandlung im eigenen Kanton nicht möglich ist

    Teilweise ist die Wahl des Krankenhauses eingeschränkt, wenn die Krankenversicherung eine Liste von Spitälern zur Auswahl stellt. Dafür sind die zu zahlenden Prämien niedriger.

    Freie Wahl des Versicherungsanbieters

    Es ist nicht nötig, die Zusatzversicherung beim gleichen Versicherer abzuschliessen, über den auch die Grundversicherung läuft. Hier können zwei völlig verschiedenen Krankenkassen gewählt werden, was den grossen Vorteil der Kostenkontrolle mitbringt. Sie können die Grund- sowie die Zusatzversicherung jeweils bei der Krankenkasse abschliessen, die für Sie am günstigsten ist. Teilweise verlangen die Versicherer, dass die Grundversicherung ebenfalls bei ihnen geführt wird, wenn eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden soll. 

    Möglich sind auch Rabatte, die dann geboten werden, wenn beide Versicherungen bei einem Anbieter geführt werden. Doch selbst wenn nur die Kombination aus Grund- und Zusatzversicherung möglich ist, kann die Grundversicherung später bei diesem Anbieter gekündigt und problemlos bei einem anderen abgeschlossen werden. Sie müssen lediglich regelmässig einen Kostenvergleich vornehmen und die Angebote der einzelnen Versicherer im Blick haben. Dann finden Sie auch das beste Angebot, mit dem Sie am meisten Geld sparen können. Solche Vergleiche können Sie hier bei neotralo.ch direkt durchführen!

    Krankenkassen in der Schweiz: Eine Übersicht

    Die folgende Tabelle zeigt die Schweizer Krankenkassen und ein Berechnungsbeispiel für einen Versicherten. Dieser ist Jahrgang 1970 und hat für seine Grundversicherung eine Franchise von 2.500 CHF gewählt.

    VersicherungAdresseTelefonAnzahl VersicherterKantonPreisbeispiel pro Monat in CHF
    AssuraAvenue Charles Ferdinand Ramuz 70 1009 Pully021 721 44 11rund 1,1 Mio.alle264,90
    Atupri GesundheitsversicherungZieglerstrasse 29, 3000 Bern 65031 555 09 11nicht genanntalle294,60
    Avenir Krankenversicherung AGRue de Cèdres 5, 1919 Martigny0848 803 111rund 1,4 Mio.alle289,10
    ConcordiaBundesplatz 15, 6002 Luzern041 228 01 11nicht genanntalle392,70
    CSS Kranken-Versicherung AGTribschenstrasse 21, 6002 Luzern058 277 11 11rund 1,3 Mio.alle418,20
    Easy Sana Krankenversicherung AGRue de Cèdres 5, 1919 Martigny0848 803 111rund 200.000alle316,20
    Helsana Versicherungen AGZürichstrasse 130, 8600 Dübendorf043 340 11 11rund 1,9 Mio.alle379,20
    Intras Kranken-Versicherung AGTribschenstrasse 21, 6002 Luzern058 277 11 11nicht genanntalle385,70
    KPT Krankenkasse AGWankdorfallee 3, 3014 Bern058 310 91 11nicht genanntalle396,80
    Krankenkasse BirchmeierHauptstrasse 22, 5444 Künten056 485 60 40rund 4.500alle
    ÖKK KrankenkasseBahnhofstrasse 13, 7302 Landquart058 456 10 10rund 395.000alle360,30
    Philos Krankenversicherung AGRue de Cèdres 5, 1919 Martigny0848 803 111rund 260.000alle384,10
    Progrès Krankenversicherung AGZürichstrasse 130, 8600 Dübendorf043 340 11 12rund 1,9 Mio.alle288,30
    Sanitas Grundversicherungen AGJägergasse 3, 8021 Zürich044 298 63 00rund 820.000alle317,40
    Swica Krankenversicherung AGRömerstrasse 38, 8401 Winterthur052 244 22 33nicht genanntalle333,50
    Agrisano Krankenkasse AGLaurstrasse 10 5201 Brugg056 461 71 11rund 150.000alle325,50
    AMB Assurances SARoute de Verbier 13, 1934 Le Châble058 758 60 70rund 13.400alle383,20
    Aquilana VersicherungenBruggerstrasse 46, 5400 Baden056 203 44 44rund 42.000alle310,90
    Arcosana VersicherungenTribschenstrasse 21, 6005 Luzern058 277 11 11rund 1,7 Mio.alle353,10
    Caisse-maladie Vallée d’EntremontPlace Centrale 5, 1937 Orsières027 783 25 87nicht genanntWallis
    Cassa da malsauns LUMNEZIANASumsiaras 117B, 7144 Lumnezia081 931 35 35nicht genanntGraubünden
    Compact Grundversicherungen AGJägergasse 3, 8004 Zürich044 298 63 00rund 70.000alle368,40
    EGK KrankenkasseBrislachstrasse 2, 4242 Laufen061 765 51 11rund 85.000alle371,10
    Einsiedler KrankenkasseHauptstrasse 61, 8840 Einsiedeln055 412 23 18rund 4.000Luzern, Glarus, Nidwalden, St. Gallen, Obwalden, Schwyz, Uri, Zürich, Zug433,80
    GALENOS AGMilitärstrasse 36, 8004 Zürich044 245 88 88rund 14.200alle355,40
    Genossenschaft Glarner KrankenversicherungSernftalstrasse 33, 8762 Schwanden055 642 25 25rund 7.700Glarus, St. Gallen, Schwyz
    Genossenschaft Krankenkasse SteffisburgUnterdorfstrasse 37, 3612 Steffisburg033 439 40 20rund 8.700Aargau, Bern, Nidwalden, Obwalden, Zürich, Solothurn
    Gewerbliche Krankenkasse BernNeuengasse 20, 3011 Bern031 310 11 11nicht genannt
    HOTELA KrankenkasseRue de la Gare 18, 1820 Montreux021 962 49 49nicht genanntalle
    KKV Krankenkasse VisperterminenDienstleistungszentrum, 3932 Visperterminen027 948 00 50rund 4.400Wallis, Region 2
    KLuG KrankenversicherungGubelstrasse 22, 6300 Zug041 724 32 78rund 4.500alle362,55
    Kolping Krankenkasse AGSpiegelgasse 12, 4002 Basel044 824 80 70rund 11.700alle398,30
    Krankenkasse Institut IngenbohlPostfach 57, 8840 Einsiedeln041 825 22 37rund 628Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Tessin, Uri, Waadt, Wallis, Zug, Zürich
    Krankenkasse Luzerner HinterlandLuzernstrasse 19, 6144 Zell041 989 70 00rund 21.200Aargau, Bern, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Solothurn, Schwyz, Uri, Zug, Zürich351,95
    Krankenkasse SimplonBlatt 1 3907 Simplon027 979 14 39nicht genanntBezirk Simplon
    Krankenkasse SLKKHofwiesenstrasse 370, 8050 Zürich044 368 70 30rund 21.000Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug, Zürich, Wallis Region 2295,30
    Krankenkasse StoffelBahnhofstrasse 63, 8887 Mels081 723 56 09rund 1.200Glarus, Graubünden, St. Gallen
    KSM Krankenkasse SchweizDielsdorferstrasse 1, 8173 Neerach043 433 20 40nicht genannt
    KVF Krankenversicherung AGBahnhofstrasse 13, 7302 Landquart058 456 10 10rund 11.800alle360,30
    Moove Sympany AGSpiegelgasse 12, 4002 Basel058 262 30 00rund 8.300alle384,50
    Mutuel Krankenversicherung AGRue des Cèdres 5, 1920 Martigny0848 803 111rund 373.500all309,20
    PROVITARömerstrasse 38, 8400 Winterthur052 244rund 69.800alle326,80
    RhenusanaHeinrich-Wild-Strasse 210, 9435 Heerbrugg071 727 88 00rund 9.000alle378,70
    Sana24 AGWeltpoststrasse 17-21, 3000 Bern031 357 91 11rund 63.500alle323,50
    Sanagate AGTribschenstrasse 21, 6005 Luzern0800 347 358rund 98.000alle339,10
    sanavals GesundheitskasseValléstrasse 146E, 7132 Vals081 935 11 44rund 4.000Graubünden
    Sodalis GesundheitsgruppeBalfrinstrasse 15, 3930 Visp027 948 14 00rund 36.000Bern, Wallis
    Stiftung Krankenkasse WädenswilSchönenbergstrasse 28, 8820 Wädenswil043 477 71 71rund 11.000Aargau, Schwyz, Zug, Zürich308,80
    Sumiswalder KrankenkasseSpitalstrasse 47, 3454 Sumiswald034 432 30 60rund 26.000Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Wallis, Zug, Zürich358,90
    SUPRA 1846 SARue des Cèdres 5, 1920 Martigny0848 803 111rund 148.600alle445,30
    Visana AGWeltpoststrasse 17-21, 3000 Bern031 357 91 11rund 471.700alle343,70
    Vita surselvaBahnhofstrasse 33, 7130 Ilanz081 925 61 60rund 3.200alle376,50
    Vivacare AGWeltpoststrasse 17-21, 3000 Bern031 357 91 11rund 45.200alle443,30
    Vivao Sympany AGSpiegelgasse 12, 4002 Basel058 262 42 00rund 149.600alle297,30

     

    Prämienerhöhung der Krankenkassen und deren Entwicklung in der Schweiz in den letzen Jahren

    Für 2020 schien es eine gute Nachricht zu sein, als das Bundesamt für Gesundheit bekannt gab, dass die Steigerung der Prämien für die Krankenkassen durchschnittlich nur 0,2 Prozent betragen werde. In zehn Kantonen sollten die Prämien sogar sinken. Besonders die Kantone Bern, Zürich und Basel-Stadt waren erfreut, denn sie gelten allgemein als einige der teuersten Kantone bezüglich der Krankenkassenprämien.

    Tendenz nur in eine Richtung

    Auch wenn diese Steigerung weniger stark war als befürchtet, so unterstreicht sie dennoch den Aufwärtstrend der Prämien in den vergangenen Jahren. Die Beiträge wurden jährlich erhöht, auch wenn manche Grafiken eine Zickzack-Kurve anzeigen. Einzige Ausnahme war das Jahr 2008, als die Krankenkassenprämien eben nicht erhöht wurden. Betroffen sind von diesen Steigerungen alle Versicherten, denn es handelt sich immer um die Grundversicherung. Seitdem es die verpflichtende Krankenversicherung in der Schweiz gibt, stiegen die Prämien immer um rund 3,8 Prozent. Die Entwicklung sah dabei wie folgt aus:

      • 1996 betrug die mittlere Prämie rund 128 CHF pro Monat
      • mittlerweile liegen die durchschnittlichen Prämien bereits bei mehr als 315 CHF pro Monat
      • stärkste Zunahme ist unter den jungen Erwachsenen zu verzeichnen, auch wenn die Prämien für diese Gruppe im Jahr 2019 leicht gesunken waren
      • junge Erwachsene zahlen rund 274 CHF pro Monat (Prämien seit 2000 mehr als verdoppelt)
      • doppelte Beiträge seit Jahrtausendwende auch für andere Versichertengruppen
      • Beiträge für Kinder erhöhten sich von 52 auf 100 CHF im Durchschnitt
      • Beiträge für Erwachsene erhöhten sich von 188 auf 374 CHF im Durchschnitt

    Auch wenn die Löhne in der Schweiz seit der Jahrtausendwende ebenfalls gestiegen sind, können sie mit durchschnittlich 31 Prozent Wachstum doch nicht mit dem Wachstum der Krankenkassenprämien mithalten. Diese stiegen nämlich um rund 143 Prozent! Wer hier nicht regelmässig die Prämien vergleicht und zu günstigeren Versicherern wechselt, muss mit einer immer grösseren Differenz zwischen Einkommen und Prämie für die Krankenkasse leben.

    Belastung für die Haushalte

    Da sich in der Schweiz jeder selbst versichern muss, sind angesichts der steigenden Krankenkassenbeiträge vor allem Haushalte mit Kindern stark belastet. Umfragen haben ergeben, dass in wirtschaftlich schwachen Haushalten rund 14 Prozent des Einkommens nur für die Krankenversicherung aufgewendet werden müssen. So verwundert es nicht, dass die Rufe nach einer Obergrenze immer lauter werden und dass die Prämien demzufolge nur noch höchstens 10 Prozent des Haushaltseinkommens ausmachen dürften. Inzwischen gibt es sogar Unterschriftensammlungen, bei denen es darum geht, dass die Gesundheitskosten nicht mehr stärker wachsen dürfen. Sie müssen sich der Gesamtwirtschaft und den Löhnen anpassen und dürfen nicht ungedeckelt in die Höhe getrieben werden.

    Hier bei neotralo.ch haben Sie die Möglichkeit, Ihre Krankenversicherungsprämie kostenlos zu vergleichen und das für Sie beste Angebot zu finden. Handeln Sie schnell, denn nur so können Sie wirklich Geld sparen. Und es lohnt sich, denn die Schere zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter der Krankenversicherung klafft immer wieder auseinander.