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10 Tipps zur Rechtsschutzversicherung

Hier finden Sie zehn wichtige Tipps, die Sie beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung berücksichtigen sollten!

1. Zuerst Risikobeurteilung vornehmen

Eine Rechtsschutzversicherung kann sinnvoll sein, sie ist aber nicht in jedem Fall nötig. Prüfen Sie vor dem Abschluss einer solchen Versicherung, ob Sie überhaupt derartigen Risiken unterliegen. Das Risiko, in einen grösseren Rechtsstreit zu gelangen, ist zum Beispiel bei Mietern einer Wohnung oder bei Arbeitnehmern, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren, deutlich grösser als bei einem Rentner oder Eigenheimbesitzer, der in seinem eigenen Haus wohnt. Viele Risiken sind gar nicht versichert, wie es zum Beispiel häufig in den Bereichen Familien-, Scheidungs- und Erbrecht der Fall ist.

2. Kostenlose Möglichkeiten nutzen

Wer als Mieter im Mieterschutzbund ist, kann dort bei Streitigkeiten eine kostenfreie Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Auch die Schiedsstellen der Gemeinde können kostenfrei genutzt werden. Des Weiteren sind Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht nicht mit Kosten für Sie verbunden, was auch für arbeitsrechtliche Prozesse gilt. Wird der Beistand eines Anwalts im Gerichtsprozess für nötig erachtet, Sie können einen solchen aber nicht bezahlen, gibt es das Angebot auf unentgeltliche Rechtsbeistandschaft. Diese Möglichkeiten helfen Ihnen, Geld zu sparen, denn Sie müssen derartige Fälle nicht über eine Rechtsschutzversicherung absichern. Natürlich bietet die Rechtsschutzversicherung aber deutlich mehr Handlungsspielraum, wenn ein Risiko vorliegt, das durch die Versicherung auch abgedeckt ist.

3. Verkehrs-Rechtsschutzversicherung auch für Fussgänger


Sie leben in der Grossstadt? Oder gehen Sie täglich ein Stück spazieren bzw. legen Sie den Weg zur Arbeit zu Fuss zurück? Dann kann auch für Sie eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein. Entgegen der allgemeinen Annahme ist eine solche nicht nur für diejenigen sinnvoll, die täglich mit dem Auto fahren, sondern auch für Menschen, die regelmässig auf dieses verzichten und andere Verkehrsmittel nutzen bzw. zu Fuss unterwegs sind. Häufig kommt es bei Unfällen zu Streitigkeiten, die noch verschlimmert werden, wenn aus derartigen Unfällen langwierige oder gar unheilbare Verletzungen resultieren. Es kann hier um den Grad der Arbeitsfähigkeit ebenso gehen wie um die künftige Rentenhöhe, um Schadenersatzleistungen und die Übernahme von Prozesskosten. Die Prämie für die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung ist im Vergleich zu den möglichen Kosten verschwindend gering!

4. Angebote vergleichen

Nicht nur, dass Sie prüfen sollten, ob verschiedene Leistungen aus der Rechtsschutzversicherung bereits über eine andere Versicherung abgedeckt sind (zum Beispiel Teile der Immobilien-Rechtsschutzversicherung über die Gebäudeversicherung), Sie sollten auch auf die Preise und Leistungen der einzelnen Anbieter schauen. Diese unterscheiden sich teilweise enorm und es ist durchaus möglich, dass ein Anbieter den doppelten Beitrag für die gleiche Leistung verlangt. Teilweise sind die Leistungen auch stark eingeschränkt und werden nur unter Berechnung horrender Zusatzprämien aufgestockt. Genaues Prüfen und Vergleichen sind angesagt!

5. Anwalt selbst wählen

Die meisten Rechtsschutzversicherer lassen ihren Versicherten keine freie Wahl, was die Beauftragung eines Anwalts angeht. Hier werden dann Anwälte vorgeschrieben – werden diese nicht beauftragt, sondern ein anderer gewählt, werden die Leistungen der Versicherung verweigert. Wer sich nicht auf die Anwälte der Versicherung festlegen lassen will, sollte schon bei Vertragsschluss darauf achten, dass eine freie Anwaltswahl besteht. Teilweise wird die Auswahl lediglich auf „Fachanwälte“ eingeschränkt, wobei dies eine Einschränkung ist, mit der Sie noch leben können, wenn die restlichen Bedingungen des Versicherungsvertrags für Sie akzeptabel sind. Der Nachteil an Anwälten der Versicherung: Sie versuchen oft, einen Vergleich herbeizuführen und tun alles, um einen teuren Prozess zu vermeiden. Das kann in vielen Fällen zum Nachteil der Versicherten werden.

6. Kündigungsmöglichkeiten beachten

Achten Sie vor der Unterzeichnung des Versicherungsvertrags darauf, ob dieser zu jeder Zeit kündbar ist. Meist verlängern sich diese Verträge stillschweigend um ein Jahr, wenn nicht mit bestimmter Kündigungsfrist zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt wird. Ausserdem ist wichtig, dass Sie auch ausserhalb der normalen Kündigungsfristen aus wichtigem Grund kündigen können. Meist behalten sich die Versicherungen das Recht vor, nach Begleichung eines Schadensfalles zu kündigen. Dieses Recht sollte auch dem Versicherungsnehmer zustehen!

7. Wartefristen beachten

Ehe Sie den Vertrag unterzeichnen, beachten Sie bitte die Wartefristen, die auch als Karenzzeiten bezeichnet werden. Die Versicherungsanbieter unterscheiden sich in diesem Punkt und so gibt es Anbieter, die Wartefristen von einem Monat haben ebenso wie solche, bei denen drei Monate Wartezeit üblich sind. Oft werden diese Fristen auch dahin gehend unterschieden, welches Rechtsgebiet davon betroffen ist. Generell werden keine Versicherungsfälle übernommen, die auf bereits anhängigen Streitfällen beruhen. Wer also meint, es wäre möglich, eine Rechtsschutzversicherung abzuschliessen, weil eine Streitigkeit mit dem Vermieter droht, vor Gericht zu enden, der irrt gewaltig! Genau diese Vorgehensweise soll verhindert werden, daher setzen die Versicherer auf Wartezeiten.

8. Ausschlüsse beachten

Viele Ausschlüsse sind bei allen Versicherungen gleich. So übernimmt sicherlich keine Rechtsschutzversicherung Streitfälle, bei denen es um Zwistigkeiten zwischen Versicherten und der eigenen Gesellschaft geht. Auch Streitigkeiten aus dem Familienrecht, aus dem Scheidungs- und Erbrecht, Haftpflichtfälle oder Rechtsfälle, die das Steuer- und Abgaberecht betreffen, werden nicht übernommen. Zusätzlich können die einzelnen Versicherer weitere Ausschlüsse in ihre Vertragsbedingungen übernehmen und damit festlegen, in welchem Rechtsfall sie tätig werden und wann nicht. Häufig unterscheiden sich die Versicherer zudem in typischen Punkten wie beispielsweise im Arbeitsrecht. Während einige Anbieter eine derartige Absicherung rundum ausschliessen, bieten andere wenigstens eine Erstberatung durch interne Anwälte an.

9. Deckungshöhen beachten

Ein Rechtsstreit kann sehr schnell sehr teuer werden. Nicht umsonst haben die meisten Rechtsschutzversicherungen Streitigkeiten im Familienrecht ausgeschlossen, denn hierbei gibt es die häufigsten Rechtsfälle, die mit hohen Kosten verbunden sind. Wichtig für Sie als Versicherungsnehmer sind daher die zugesicherten Deckungshöhen pro Versicherungsfall. Angegeben werden diese in der Regel pro Fall und Kalenderjahr. Ausserdem ist oft eine maximale Höhe für die Beratung durch den Anwalt vertraglich festgehalten. Wichtig zu wissen ist dabei, dass viele Versicherer eine Kündigung vorsehen, wenn es regelmässig zu Versicherungsfällen kommt. Auch wenn diese Fälle tatsächlich in die Leistung der Rechtsschutzversicherung fallen, so nimmt doch kein Versicherer hin, dass er für einen Versicherten regelmässig hohe Summen zahlen muss. Er wird von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

10. Schadensfall rechtzeitig anmelden

Fast jeder kennt dieses Vorgehen von der Autoversicherung: Ist ein Unfall geschehen, möchte der Versicherer bitte umgehend über alle Einzelheiten informiert werden. Er wird gegebenenfalls einen Gutachter bestellen und den tatsächlichen Schaden vor Auszahlung der Leistungen schätzen lassen. Auch bei der Rechtsschutzversicherung ist dieses Vorgehen wichtig. Ein möglicher Streitfall wird zuerst der Versicherung gemeldet, die daraufhin über die weitere Vorgehensweise entscheidet und gegebenenfalls eine Kostenzusage macht. Wer diesen Schritt nicht geht, sondern sich direkt an einen Anwalt zur Beratung wendet, muss damit rechnen, dass die Leistungen durch die Rechtsschutzversicherung gekürzt werden. Sie sind nicht gänzlich zu streichen, eine Kürzung ist aber erlaubt. Daher ist es immer ratsam, zuerst den Versicherer zu informieren und erst dann weitere Schritte im möglichen Rechtsstreit einzuleiten.

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