Vorsicht auf Instagram und Facebook: So entlarven Sie Kreditbetrüger!

Die sozialen Medien spielen in fast allen Lebensbereichen eine zunehmende Rolle. Leider auch für Betrüger, die diesen Kommunikationsweg nutzen, um ihre Kreditangebote zu verbreiten. Vor allem Facebook steht für sie im Fokus und wird zum Schauplatz krimineller Aktivitäten.

Vorsicht auf Instagram und Facebook

Keine echten Profile und falsche Versprechungen

Niedrige Zinssätze und lange Laufzeiten, damit eine geringe monatliche Belastung: Damit werben Betrüger gern für ihre Kreditangebote, wie die Schweizer Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität (kurz KOBIK) weiss.

Dabei sollten derartige Angebote bereits hellhörig werden lassen, denn sie können einfach nicht real sein. Das Perfide an der Sache ist aber, dass die Gauner die Namen bekannter Banken oder Organisationen nutzen, damit kein Misstrauen entsteht. Teilweise werden sogar Kontakte gehackt und falsche Kommentare abgegeben, um den Schein des verdienten Vertrauens zu wahren.

Interessiert sich ein Nutzer für das Angebot, werden von ihm persönliche Daten und eine Kopie seines Ausweises verlangt. Oft auch gleich eine Gebühr, die sich über mehrere Hundert Frankenbelaufen kann. Die Betrüger freuen sich, die Betrogenen sehen ihr Geld nie wieder.

Mit diesen Tipps erkennen Sie Betrüger

Ganz wichtig: Sobald Gebühren verlangt werden, Finger weg von diesem Angebot! In der Schweiz dürfen keine gesonderten Bearbeitungsgebühren erhoben werden, diese sind im Kreditzins bereits enthalten. Achten Sie auch auf diese Punkte, um Betrüger zu erkennen:

    • Sie bieten Darlehen per Facebook, Instagram oder Twitter an.
    • Freunde melden sich plötzlich bei Ihnen mit Erfolgsgeschichten zu einem Kredit.
    • Die Angebote klingen besonders verlockend.
    • Es werden viele Versprechungen gemacht, z.B. dass keine Prüfung der Bonität erfolgen würde.
    • Es werden direkt persönliche Daten verlangt oder eine Kopie des Passes.

Schützen Sie sich vor derartigen Angeboten durch Betrüger und seien Sie aufmerksam, wenn Sie auf der Suche nach einem Kredit sind. Melden Sie gefälschte Profile direkt und wenden Sie sich an die KOBIK. Sollten Sie vermuten, dass Ihr eigenes Facebook-Konto gehackt wurde, wenden Sie sich an Facebook und ändern Sie umgehend Ihr Passwort. Verwenden Sie generell ein sehr sicheres Passwort aus Zahlen- und Buchstabenkombinationen, Sonderzeichen, Gross-und Kleinschreibung. 

Keine naheliegenden Daten oder Namen als Passwort nutzen!
Ganz wichtig: Geben Sie niemals persönliche Daten an Unbekannte weiter. Gerade nicht über Facebook, Instagram und Co., denn keine seriöse Bank unterbreitet hier Kreditangebote. Es wird höchstens für die Bank selbst geworben, konkrete Angebote, die auf eine Person zugeschnitten sind, werden durch seriöse Anbieter nicht auf diesem Weg gemacht.

Fazit: Keine Kreditangebote über soziale Medien annehmen!

Die beste Vorsichtsmassnahme vor einem Betrug bei Kreditgeschäften ist, diese niemals über Facebook und andere soziale Medien abzuwickeln. Hier gibt es keine seriösen Kreditangebote, denn diese werden nicht über soziale Netzwerke abgewickelt. Achten Sie auf Gebühren, die Sie zahlen sollen und auf verlangte persönliche Daten. Beides sind Hinweise auf einen Betrugsversucht.

Sollten Sie sich für einen Kredit interessieren, wenden Sie sich an Filialbanken oder renommierte Onlinebanken. Bei uns können Sie die Angebote zum Kreditvergleich und sicher sein, dass Sie keine unseriösen Anbieter in die engere Wahl gezogen haben.

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