KMU investieren trotz Corona in mehr Sicherheit

Security-Anbieter Eset hat eine Umfrage dazu gestartet, wie es in KMU in der Corona-Krise um die Sicherheit bestellt ist. Dabei kam heraus, dass viele Unternehmen gerade jetzt planen, die Sicherheit zu erhöhen und entgegen der allgemeinen Annahme nicht auch in diesem Punkt sparen wollen.

Sicherheit in Unternehmen: Home-Office als Sicherheitsrisiko

Was lange undenkbar war, ist nun Realität: Immer mehr Arbeitnehmer sind im Home-Office beschäftigt und greifen von ihrem Haus oder ihrer Wohnung auf die Daten des Unternehmens zu. Netzwerke wurden dafür geöffnet, um den Zugriff auf die Daten sicherzustellen. Doch die Geräte der Mitarbeiter sind dadurch grossen Gefahren ausgesetzt, auch die Netzwerke der Unternehmen sind durch die Arbeit von zu Hause aus angreifbarer. Die Studie des Security-Anbieters Eset hat nun gezeigt, dass viele Unternehmen genau aus dem Grund, dass sie sich angreifbarer fühlen, in ein Plus an Sicherheit investieren wollen. Sie möchten stärker auf zentral verwaltete Sicherheitslösungen zurückgreifen und sich mit Firewalls und Virenscannern verbessern. Rund zwei Fünftel der Unternehmen arbeitet inzwischen schon mit Verschlüsselungstechniken, auch hier möchten andere Firmen nachbessern. Doch gleichzeitig zeigt sich ein gewisses Mass an Unwissenheit: Viele wissen gar nicht, wie sie die Sicherheit erhöhen können und was zu tun ist, um die Daten auf den Rechnern der Firma und im Home-Office zu schützen.

Schwierig ist, dass das DSGVO-konforme Arbeiten zu Hause als schwierig eingeschätzt wird oder gar nicht umgesetzt werden kann. Häufig sind auch sensible Daten nur mit einem Passwort geschützt und das wiederum kann leicht geknackt werden. Nur ein Drittel aller Unternehmen schützt den Zugang zu den Servern durch VPN-Netzwerke oder Zwei-Faktor-Authentifizierung. Was bisher vernachlässigt wurde, rächt sich jetzt.

Positive Aspekte der Umfrage

Die Umfrage unter den mehr als 100 Unternehmen zeigte aber nicht nur Verbesserungsmöglichkeiten, sondern auch positive Dinge. Die Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und haben bereits einiges dafür getan, um die Sicherheit der Netzwerke sowie der Daten so hoch wie möglich zu halten. Auch wenn viele Unternehmen durch die Corona-Krise finanziell ins Straucheln geraten sind, so wollen doch viele davon versuchen, mehr Geld in den Bereich Security zu bringen. Es geht darum, hier Verbesserungen und neue Produkte einzusetzen, um die Arbeit im Home-Office auch auf längere Sicht zu ermöglichen. Denn ein Ende der Krise ist nicht in Sicht und auch für die Zeit danach werden bereits jetzt Forderungen von Arbeitnehmern laut, dass sie weiterhin von zu Hause aus arbeiten wollen.
Die Mittel, die seitens der Unternehmen dafür eingeplant werden, die Sicherheit zu erhöhen, sollen vor allem in Verschlüsselungslösungen fliessen. Der Virenschutz soll verbessert werden, ausserdem soll die Zwei-Faktor-Authentifizierung Standard werden. Auch VPN und Managed Services stehen auf dem Investitionsplan.

Security-Anbieter profitieren von Corona-Krise

Die Security-Anbieter werden von der Corona-Krise durchaus profitieren, denn sie sehen dem Investitionswillen der Unternehmen gelassen entgegen. Die Firmen in der Schweiz wollen verstärkt in die Sicherheit im Unternehmen investieren und werden dazu neue Lösungen brauchen, die vor allem die Arbeit im Home-Office absichert und sensible Daten schützt.

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