Gesundheitsvorsorge und Fitness in Eigenverantwortung: Die Schweizer kaufen mehr elektronische Gesundheitshelfer

Technikbasiertes Zubehör für das persönliche Fitnesstraining ist im letzten Jahr so stark wie nie zuvor verkauft worden. Die Corona-Krise hat damit einen stärkeren Absatz an Zubehör für die Gesundheitsvorsorge sowie für die persönliche Überwachung der eigenen Fitness bewirkt.

Die Schweizer bewegen sich mehr

Das Forschungsinstitut GfK hat nachgefragt und in einer Studie herausgefunden, dass im Jahr 2020 rund sieben Prozent mehr tragbare elektronische Geräte verkauft wurden als zuvor. In ganz Europa stieg der Absatz sogar auf rund 22 Prozent!
Der Grund dafür wird vor allem in den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gesehen. Gingen die Menschen bislang in die Fitnesscenter und konnten dort ihre Fitness überwachen, mussten sie nun vermehrt in Eigenregie handeln. Wer fit bleiben wollte, trainiert allein und musste folglich auch für die Überwachung der Vitalfunktionen und der eigenen Fitnesswerte sorgen. Insgesamt ergab sich durch den Lockdown ein Trend zu mehr Bewegung. Umfragen zufolge gingen die Schweizer im letzten Frühling häufiger spazieren, wobei diese Angabe mehr als ein Drittel der Befragten bestätigten. Rund ein Viertel mehr trieb nun mehr Sport als vorher. Die Freude an der Bewegung wurde durch den Herbst ein wenig geschmälert, doch im November wurden die Schweizer wieder sportlicher. Sie gehen immer noch häufiger spazieren als vor der Pandemie und treiben deutlich mehr Sport.

Starkes Wachstum bei tragbaren elektronischen Geräten

Auffällig ist, dass nicht nur elektronische tragbare Geräte deutlich häufiger verkauft worden sind, sondern dass der Verkauf anderer Geräte zur Gesundheitsvorsorge ebenfalls stark angestiegen ist. Somit sind zum einen die sogenannten Wearables deutlich häufiger verkauft worden, zu denen die bekannten Fitnesstracker gehören. Zum anderen gingen unter anderem Blutdruckmessgeräte häufiger über den (virtuellen) Ladentisch. Der Verkauf an diesen Geräten nahm von Januar bis Oktober 2020 rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Für viele Schweizer gehört es mittlerweile zu einem gesunden Leben hinzu, die eigenen Werte regelmässig zu prüfen und damit zu wissen, in welchem Bereich sie individuell in der Norm liegen.
Ebenfalls deutlich stärker verkauft wurden Hometrainer und andere Fitnessgeräte, die mittlerweile Lieferzeiten von einigen Wochen bis Monaten haben. Die Nachfrage stieg auch hier coronabedingt sehr stark an, da die Fitnesscenter geschlossen waren oder aus Infektionsschutzgründen nicht aufgesucht werden sollten.

Gesündere Schweizer durch die Pandemie?

Nicht nur die Schweizer, sondern auch andere Europäer machen Studien zufolge mehr Sport, seit die Einschränkungen durch die Pandemie bestehen. Allerdings gaben gegenüber der GfK schon zu Beginn der Coronakrise viele Schweizer an, dass sie deutlich gesünder als noch vor einem Jahr leben würden, die körperliche und mentale Fitness sei von entscheidender Bedeutung für sie. Auf einen Zeitraum von fünf Jahren gesehen haben die Fitness- und Sportaktivitäten der Europäer generell stark zugenommen. Laut der Befragung sind es nun etwa 38 Prozent der Europäer, die regelmässig sportlich aktiv sind. Wenigstens einmal in der Woche treiben etwa 60 Prozent der Befragten Sport. Gegenüber der letzten Befragung in 2015 sind damit beide Werte um vier Prozent gestiegen.

Fazit: Die Schweizer leben gesünder und überwachen sich besser

Die Schweizer leben nicht erst seit der Corona-Pandemie gesünder als noch vor einigen Jahren, dies haben Umfragen deutlich gezeigt. Nun aber haben sie sich vor allem auf die Fitness in den eigenen vier Wänden sowie im häuslichen Umfeld eingerichtet. Es werden mehr Hometrainer verkauft, die die Geräte im Fitnessstudio zumindest teilweise ersetzen sollen. Ausserdem wurden in 2020 deutlich mehr Fitnesstracker und andere Wearables abgesetzt, des Weiteren nahm der Verkauf an Geräten für die Gesundheitsüberwachung und -vorsorge deutlich zu.

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