Ohne eine Haustierversicherung kann es sehr teuer werden!

Hund oder Katze sind meist vollwertige Mitglieder der Familie und sollen auch im Krankheitsfall entsprechend behandelt werden können. Leider entsprechen die Tierarztrechnungen nicht selten den Rechnungen, die ein Mensch für seine Krankenbehandlung zahlen muss. Dabei ist ein Unfall beim Haustier schnell passiert: Der Hund läuft nicht auf dem Gehweg, sondern auf die Strasse und dort in ein Auto. Er frisst ein Stück Wurst, an dem noch die Plastikhülle klebt. Die Katze frisst eine Maus, die selbst an einer Vergiftung gestorben ist oder sie fällt eben nicht wie immer auf die Füsse, sondern bricht sich beim Sturz von der Leiter ein Beinchen.

Haustierversicherung

Häufige Erkrankungen und Unfälle und deren Kosten

Im Folgenden finden Sie beispielshaft einige Kosten für häufig auftretende Erkrankungen und Unfälle bei Hund und Katze:

    • Knochenbruch: ca. 2700 Schweizer Franken
    • verschluckte Fremdkörper: zwischen 1000 und 2500 Schweizer Franken
    • Magendrehung beim Hund: ca. 3000 Schweizer Franken
    • Abszess bei der Katze: ca. 500 Schweizer Franken
    • Infektion eines Zahns: ca. 1000 Schweizer Franken

Bei diesen Beispielen handelt es sich weder um besonders seltene Erkrankungen und Unfälle noch um wirklich teure Behandlungen. Wenn Sie im Ernstfall sagen können wollen, dass wirklich alles unternommen werden soll, um Ihrem vierbeinigen Liebling zu helfen, so ist eine Tierversicherung das Mittel der Wahl.

Rechtzeitiger Abschluss wichtig

Tierversicherungen kommen nicht für Kosten auf, die für Behandlungen berechnet werden, die auf bereits bestehenden Erkrankungen oder gesundheitlichen Problemen beruhen. Sie können eine Tierversicherung daher nicht für bereits laufende Behandlungen abschliessen. Das gilt auch für Folgeschäden, die zum Beispiel nach einem Unfall auftreten, der aber bereits vor Vertragsbeginn lag. 

Viele Tierversicherungen setzen überdies eine Karenzzeit an, die zwischen einem und drei Monaten liegt. Während dieser Zeit kann die Versicherung noch nicht in Anspruch genommen werden. Der Grund dafür ist, dass sich die Versicherer vor Missbrauch schützen und sichergehen wollen, dass sie nicht für Erkrankungen oder Schäden aufkommen müssen, die bereits vor der Gültigkeit des Vertrags ihren Ursprung hatten.

Nicht für Erbkrankheiten nutzbar

Viele Hunde- und Katzenrassen weisen typische Erkrankungen auf, die rassebedingt gehäuft auftreten. Für solche Erkrankungen kommen die Tierversicherungen nicht auf! Es gibt aber Ausnahmen, die gegen höhere Prämien auch die Kosten im Falle von auf Erbkrankheiten beruhenden Behandlungen übernehmen. Wenn Sie wissen, dass das Risiko für bestimmte Erkrankungen bei Ihrem Hund oder bei Ihrer Katze höher als üblich ist, sollten Sie beim Abschluss der Tierversicherung genau hinsehen und sich entsprechend absichern. Dann kann auch ein Aufpreis bei der Prämie sinnvoll sein, wenn dafür die oft sehr teuren Therapien abgesichert sind.

Fazit: Unbedingt auf die Haustierversicherung setzen!

Wenn Sie nicht von hohen Kosten überrascht werden, sondern auch unerwarteten Tierarztrechnungen gelassen entgegenblicken wollen, ist eine Tierversicherung das Mittel der Wahl. Schliessen Sie diese so früh wie möglich ab, denn die meisten Versicherer nehmen nur gesunde Tiere auf. Ausserdem sind die Prämien für junge Hunde oder Katzen meist noch geringer.

Wenn Sie sich für die Vermeidung hoher Kosten beim Tierarztbesuch entschieden haben und auf eine Tierversicherung setzen wollen, sollten Sie die Angebote zur Haustierversicherung vergleichen. Erst danach ist der Abschluss einer derartigen Versicherung empfehlenswert!

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